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Bieterverfahren um milliardenschweres Rüstungsprojekt

nachgehakt

Weder ThyssenKrupp Marine Systems noch die Lürssen-Werft werden das milliardenteure Mehrzweckkampfschiff MKS180 bauen. Die Unternehmen teilten jetzt mit, dass die Bundeswehr sie von dem Vergabeverfahren ausgeschlossen hat.

Die vier MKS180 sind eines der größten Rüstungsprojekte der Bundeswehr und sollen nach bisher bekannten Plänen zusammen rund 4,5 Milliarden Euro kosten. Im Bieterverfahren verbleiben damit nur noch die niederländische Damen-Werft und German Navel Yards in Kiel, ein Unternehmen,das dem franko-libanesischen Geschäftsmann Iskandar Safa gehört. Über dessen dubioses Geschäftsgebaren hat Frontal 21 im vergangenen Jahr berichtet.

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