Preis des Deutschen Tierschutzbundes für Frontal21-Autor

Politik | Frontal 21 - Preis des Deutschen Tierschutzbundes für Frontal21-Autor

Massentierhaltung ist beim Verbraucher verpönt. Das neue Versprechen der Bauern: mehr Tierschutz im Stall. Doch Glücksschweine zu Discount-Preisen sind nicht zu produzieren.

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Der Deutsche Tierschutzbund hat am 18. Juli 2016 erstmals den "TiBu" verliehen. Der Preis zeichnet Personen und Institutionen aus, die einen Beitrag zum Wertewandel in unserer Gesellschaft - hin zu einem Mehr an Tierschutz - leisten. In der Kategorie Medien TV ging der Preis an den Frontal21-Autor Christian Rohde.

In der Begründung heißt es: Als stellvertretender Redaktionsleiter beim politischen ZDF-Magazin Frontal21 zeigt Christian Rohde in seinen mehrfach ausgezeichneten Reportagen, dass Schweine, Kühe oder Hühner vielfach nur als Ware gelten und der Tierschutz oft mit Füßen getreten wird.

Christian Rohde bedankte sich für den Preis mit den Worten: "Mit Frontal21 machen wir auf das Leid von Tieren in der Lebensmittelproduktion aufmerksam, berichten aber auch über die ökonomischen Zwänge von Landwirten, die dazu führen und konfrontieren die politisch Verantwortlichen." Es sei schön, dafür ausgezeichnet zu werden, so Rohde, "dass viele Menschen den Tierschutz an der Ladentheke vergessen, können Journalisten trotzdem schwerlich ändern." Das sei Aufgabe von Landwirten, Lebensmittelproduzenten und Politik. Die Chance und Bereitschaft dazu sei heute aber eher da als noch vor zehn Jahren.

Anerkennung für Engagement im Tierschutz

Die Verleihung des TiBu fand im Rahmen des 30-jährigen Bestehens der Akademie für Tierschutz des Deutschen Tierschutzbundes in Neubiberg statt.  Der Preis wird von nun an jährlich verliehen. "Für uns alle ist spürbar, dass der Tierschutz in den letzten Jahren an Stellenwert in der Gesellschaft und in der konkreten politischen Debatte gewonnen hat“, sagte Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Doch bei allen Errungenschaften, die sich die NGOs auf die Fahnen schreiben können: Dass wir heute einen gesellschaftlichen Wertewandel beim Tierschutzgedanken feststellen können, ist auch vielen Begleitern zu verdanken, in den Medien und in anderen Bereichen der Öffentlichkeit und der Forschung.“ Deren Engagement und deren Beitrag zum Wertewandel soll der TiBu anerkennen.

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