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Bezahlte Revolte in Osteuropa

Russland gegen die NATO

Demonstranten in Montenegro
von Joachim Bartz und Arndt Ginzel

Beim NATO-Gipfel in Brüssel am 25. Mai 2017 wird Montenegro als 29. Mitgliedsland in das atlantische Militärbündnis aufgenommen. Nach Albanien und Kroatien ist dann auch der kleine Staat mit nur etwa 620 000 Einwohnern NATO-Land im westlichen Balkan.

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23.05.2017
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Bis auf den winzigen Meereszugang von Bosnien-Herzegowina ist damit die gesamte Nordküste des Mittelmeeres Teil der Militärallianz. Montenegro schließt also die letzte "Lücke" und wird nun für die NATO von strategischer Bedeutung.

Das hat auch Russland erkannt und bemüht sich bereits seit Jahren, den NATO-Beitritt Montenegros zu verhindern: So versuchte, montenegrinischen Ermittlern zufolge, eine von Moskau gesteuerte kriminelle Organisation, die Parlamentswahl am 16. Oktober 2016 zu sabotieren. Die Staatsanwaltschaft spricht von einem Putschversuch.

Darüber hinaus wertete "Frontal 21" einen Leak von E-Mails eines prorussischen Mittelsmannes aus. Demnach finanziert der russische Kreml-nahe Oligarch Konstantin Malofejew rechtsextreme Parteien und Organisationen in Osteuropa und südosteuropäischen Mitgliedsländern der EU. Ziel ist die Spaltung der Demokratien und Stimmungsmache im Sinne des Kremls.

Frontal 21 berichtet, wie Russland gegen die Osterweiterung der NATO Unruhe stiftet.

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