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Schleichwerbung im Netz

Gekaufte Blogger, manipulierte Kids

Tablet mit Facebookprofil

Immer mehr Großunternehmen machen Schleichwerbung im Internet. Die Industrie bezahlt Blogger oder Videokünstler, die dann in sozialen Netzwerken wie YouTube, Facebook, Twitter oder Instagram versteckte Produkt- oder Markenempfehlungen unterbringen.

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02.06.2015
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Nach einer nicht repräsentativen Umfrage unter 115 Bloggern verdienen 65 Prozent der Befragten Geld mit ihren Internet-Plattformen. Jeder Dritte gibt zu, seine Kooperationen regelmäßig nicht als Werbung zu kennzeichnen.    

"Es ist ein Massenphänomen, auf das wir reagieren müssen", sagt der oberste Medienwächter Deutschlands, Jürgen Brautmeier, Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Medienanstalten. Vor allem für die jungen Internet-User bestehe die Gefahr, dass sie durch die heimliche Werbung der Blogger und Videostars manipuliert würden, betont Brautmeier und fügt hinzu: Internet-Ikonen hätten eine große Glaubwürdigkeit. "Und das perfide ist, wenn die Nähe ausgenutzt wird, um Werbebotschaften unterzubringen."

Frontal 21 über zunehmende Ausbreitung der Schleichwerbung im Netz.

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