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Verfassungsschutz beobachtet bayerischen AfD-Chef

nachgehakt

Der Vorsitzende des AfD-Landesverbandes in Bayern, Petr Bystron, wird vom Verfassungsschutz beobachtet. Grund dafür ist seine Nähe zur rechtsextremen „Identitären Bewegung“.

Petr Bystron, AfD-Landesvorsitzender Bayern
Petr Bystron, AfD-Landesvorsitzender Bayern

Frontal 21 berichtete am 18. April 2017 über den Machtkampf in der AfD und den Druck, den der rechte Flügel der Partei um Alexander Gauland, Björn Höcke und Petr Bystron auf die Parteivorsitzende Petry ausüben. Bereits am Tag nach Ausstrahlung des Beitrages erklärte Frauke Petry, dass sie weder als alleinige Spitzenkandidatur noch für als Mitglied in einem Spitzenteam der AfD für die Bundestagswahl zur Verfügung stehe.

In unserem Beitrag veröffentlichten wir auch ein Statement des bayerischen AfD-Landesvorsitzenden Petr Bystron, die Partei müsse in den Parlamenten ein Schutzschild sein für Menschen, die sich bei "Pegida" und bei den "Identitären" engagieren.  Bei der "Identitären Bewegung" handelt es sich um eine rechtsradikale, verfassungsfeindliche Organisation, die der Verfassungsschutz bereits beobachtet.  Ebenfalls am Tag nach Ausstrahlung unseres Beitrages hat Bayerns Innenminister Herrmann (CSU) angekündigt, auch Petr Bystron vom Verfassungsschutz  beobachten zu lassen. Als Grund nannte er auch Bystrons Äußerung bei Frontal 21, die AfD müsse ein Schutzschild für die "Identitäre Bewegung" sein.

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