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Neues atomares Wettrüsten

Rückkehr der Angst

Politik | Frontal 21 - Neues atomares Wettrüsten

Durch gegenseitige Provokationen der USA und Russlands nimmt auch in Europa die Angst vor einer atomaren Wiederaufrüstung zu. So sieht die US-Regierung vor allem Russland als Bedrohung.

Beitragslänge:
9 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 13.03.2019, 21:00

Deshalb will die amerikanische Regierung ihr Atomwaffenarsenal modernisieren und kleinere Atomwaffen mit geringerer Sprengkraft entwickeln, um flexibler auf Angriffe reagieren zu können. Nun hat auch Russlands Präsident Wladimir Putin die atomare Aufrüstung seines Landes verkündet und neue Atomwaffen sowie weitere Waffensysteme der russischen Streitkräfte präsentiert.

Zwischen Washington und Moskau herrscht Misstrauen statt Vertrauen. Beide Seiten werfen sich vor, gegen den INF-Vertrag - auch als Washingtoner Vertrag über nukleare Mittelstreckensysteme bezeichnet - zu verstoßen. Auf das bedeutende Abrüstungsabkommen hatten sich die USA und die Sowjetunion Ende 1987, während des Kalten Krieges, verständigt und sich darin verpflichtet, alle Raketen mit mittlerer und kürzerer Reichweite zu vernichten sowie deren Produktion zu verbieten. Für Vertrauen sollten Inspektionen auf dem Territorium der jeweils anderen Seite sorgen.

Doch statt nun erneut Inspektionen zuzulassen, bauen Russland und die USA Drohkulissen auf. Und das hat Folgen für Europa: Denn auch in Deutschland sollen womöglich neue US-Atomwaffen stationiert werden - ein Ziel für russische Raketen wie einst im Kalten Krieg.

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