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Angst ums Geld

Macht sparen noch Sinn?

von Joachim Bartz und Reinhard Laska

"Spare in der Zeit, dann hast du in der Not", lautet ein altes Sprichwort. Doch dem Sparfleiß zu huldigen, sei angesichts von Nullzins- oder gar Negativzinspolitik nicht mehr zeitgemäß, stellt Robert Halver, Kapitalmarkt-Experte der Baader Bank, fest.

Videolänge:
7 min
Datum:
03.09.2019

Seit März 2016 liegt der Leitzins der Europäischen Zentralbank, kurz EZB, nun schon bei null Prozent. Und für überschüssige Einlagen müssen Geldhäuser bei der EZB Strafzinsen von 0,4 Prozent zahlen. Mindestens 115 deutsche Banken und Sparkassen reichen diese Strafzinsen inzwischen an ihre Kunden weiter, sodass diese mit ihren Spar- und Tagesgeldkonten mittlerweile sogar Verluste machen.


Andererseits profitieren von der Niedrigzinspolitik all diejenigen, die sich Geld leihen, so auch Wirtschaft und Staat. Denn die Zinsen auf Schulden beziehungsweise Kredite können günstiger bedient werden. So spart der Bund jährlich etwa 45 Milliarden Euro an Zinsausgaben. Geld, das dem deutschen Steuerzahler wieder zugutekommt.

Gleichwohl fordern viele Experten, müsse der Staat viel mehr in Infrastruktur, Digitalisierung und Bildung investieren - also, mehr Geld ausgeben und wieder Schulden machen. Das würde die Wirtschaft ankurbeln und wieder zu höheren Zinsen führen.

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