Erdogans Zorn

Lässt Europa sich provozieren?

Erdogans Zorn – lässt Europa sich provozieren?

Politik | maybrit illner - Erdogans Zorn

"maybrit illner" mit dem Thema "Erdogans Zorn – lässt Europa sich provozieren?" vom 16. März 2017. Die Gäste: • Dorothee Bär (CSU), MdB, Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur • Claudia Roth (Bündnis´90/Die …

Datum:
Sendungsinformationen:
Im TV und hier im Livestream: ZDF, 16.03.2017, 22:15 - 23:20
Verfügbarkeit:
Voraussichtlich gegen 2 Uhr nachts
Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2017

Die Gäste am 16. März 2017

  • SPD

  • niederländischer Migrationsforscher

  • CSU

  • Erdogan-Unterstützer

  • Bündnis´90/Die Grünen

„Bananen-Republik“, „Nazi-Überbleibsel“, „Faschisten“, „Terroristen“ - der türkische Präsidenten Recep Tayyip Erdogan lässt seinem Zorn freien Lauf, und die AKP plant weiter Wahlkampfauftritte in Europa. Allein in Deutschland sind 15 angekündigt. Alles nur eine Provokation aus Ankara im Kampf um das Verfassungsreferendum Mitte April? Oder eine ernste Krise des europäisch-türkischen Verhältnisses? Länder, die Auftritte türkischer Politiker unterbinden, können im Augenblick mit viel Zustimmung ihrer Wähler rechnen. Dreht sich die Eskalationsspirale immer weiter? Wie wird sich Deutschland verhalten, sollte Erdogan selbst zu einem Wahlkampfauftritt einreisen wollen? Steht das Flüchtlingsabkommen auf der Kippe?

"maybrit illner" mit dem Thema "Erdogans Zorn – lässt Europa sich provozieren?" vom 16.März 2017.

Nach den scharfen Attacken aus der Türkei werden in der CSU Forderungen nach einem generellen Verbot von Wahlkampfauftritten türkischer Politiker in Deutschland laut. „Natürlich muss man sagen: Erdogan und seine Minister sind mindestens zur jetzigen Zeit hier unerwünscht. Definitiv“, sagte die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, Dorothee Bär (CSU), am Donnerstagabend in der ZDF-Sendung „maybrit illner. Sich von den Beschimpfungen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan nicht provozieren zu lassen, bedeute nicht, „dass man sich für doof verkaufen lassen muss“, stellte Bär klar, die auch Mitglied im CSU-Parteivorstand ist. Es sei „ganz dringend notwendig“, dass die Bundesregierung ein „Einreiseverbot“ für Wahlkampfauftritte verhänge.

Bär begrüßte zugleich, dass die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer und der Regierungschef von Sachsen-Anhalt , Reiner Haseloff (beide CDU), „eine klare Kante zeigen“. Sie würde dies auch „von jedem anderen Bundesland einfordern“. Die CDU-Politiker hatten Wahlkampfauftritte türkischer Politiker in ihren Bundesländern generell untersagt. Es dürfe nicht geduldet werden, dass türkische Politiker „die Probleme, aus der Türkei in unser Land reintragen“. Die in Deutschland lebenden Türken könnten „sich auch übers Internet informieren".

Fakten-Box

HINWEIS zum MITREDEN: Hier können Sie in der Sendewoche von Dienstag bis Freitagmittag mitreden. Es besteht eine Begrenzung auf 1000 Zeichen pro Beitrag. Zu lange Beiträge werden aus technischen Gründen leider nicht "sichtbar"! Sie können natürlich mehrere Beiträge posten.

Kommentare

129Kommentare

Um unser Web-Angebot optimal zu präsentieren und zu verbessern, verwendet das ZDF Cookies. Durch die weitere Nutzung des Web-Angebots stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Näheres dazu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Abonniert auf Mein ZDF! Abo beendet Abo beendet

Sie wechseln in den Kinderbereich und bewegen sich mit Ihrem Kinderprofil weiter.