Schulz macht’s

Linke Mehrheit gegen Merkel?

Politik | maybrit illner - Schulz macht’s

"maybrit illner" mit dem Thema "Schulz macht’s – linke Mehrheit gegen Merkel?" vom Donnerstag, den 26. Januar 2017. Die Gäste: • Thomas Oppermann (SPD), Fraktionsvorsitzender im Bundestag • Carsten Linnemann (CDU), MdB, Vorsitzender der …

Beitragslänge:
62 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 26.04.2017, 23:15
Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2017

Die Gäste:

  • Bündnis ´90/Die Grünen

  • SPD

  • Die Linke

  • CDU

  • FDP

  • Journalist und Autor

Martin Schulz fordert Angela Merkel heraus – er will 2017 die neue Regierung in Berlin führen. Noch-SPD-Chef Sigmar Gabriel übergibt ihm eine Partei, die in den Umfragen bei knapp 20 Prozent liegt. Zwischen Anspruch und Wirklichkeit ist viel Luft. Kann Schulz gewinnen? Was hat er, was Gabriel nicht hatte? Wofür steht der ehemalige Präsident des europäischen Parlaments? Wird sich die Politik der SPD unter ihm verändern? Wachsen die Chancen für Rot-Rot-Grün im Bund? "maybrit illner" mit dem Thema "Schulz macht’s – linke Mehrheit gegen Merkel?"vom Donnerstag, den 26. Januar 2017.

Grüne schließen Koalition mit Beteiligung von Sahra Wagenknecht aus

Die Spitzenkandidatin der Grünen für die Bundestagswahl, Katrin Göring-Eckardt, lehnt eine rot-rot-grüne Koalition unter Beteiligung von Sahra Wagenknecht ab. „Ich kann mir nicht vorstellen, mit jemanden am Kabinettstisch zu sitzen, die sich lieber mit Putin unterhakt in der Außenpolitik, die die Nato abschaffen will und die mit der gleichen Rhetorik wie die AfD rumläuft“, sagte Göring-Eckardt mit Blick auf die Spitzenkandidatin der Linkspartei am Donnerstagabend in der ZDF-Sendung „maybrit illner“. Die Linkspartei müsse „mal sagen, welche Partei sie eigentlich sind“, forderte die Grünen-Politikerin mit Verweis auf die unterschiedlichen Positionen von Realpolitikern und Dogmatikern.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Thomas Oppermann hält für die Sozialdemokraten unterdessen ein Wahlergebnis von „30 Prozent plus X“ für möglich. „Lassen Sie uns das doch mal versuchen“, sagte Oppermann, der die SPD mit ihrem designierten Kanzlerkandidaten Martin Schulz im Aufwind sieht. „Die Begeisterung ist groß, und in den letzten drei Tagen sind 500 Leute neu in die SPD eingetreten.“

Oppermann peilt „30 Prozent plus X“ an

Einen Lagerwahlkampf für Rot-Rot-Grün lehnt Oppermann weiterhin entschieden ab: „Es wird keine Koalitionsaussagen geben, es wird auch keine Wunschkoalition geben“, bekräftigte er. „Wir werden mit den Grünen reden, wir werden auch mit den Linken reden“, kündigte Oppermann an. „Wenn die Wähler eine rot-rot-grüne Mehrheit herbeischaffen, dann muss selbstverständlich sondiert werden, ob es Gemeinsamkeiten gibt.“ Er rate aber dazu, „die Koalitionsverhandlungen erst nach der Wahl zu führen und nicht schon vorher“.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der Mittelstandsvereinigung der Union (MIT), Carsten Linnemann, warb dagegen für eine Neuauflage von Schwarz-Gelb. „Der natürliche Partner der Union bleibt die FDP“, Er sei sicher, dass die FDP aus der Vergangenheit gelernt habe, „und wir auch“.

Hinweis: Sie finden am Ende der Beiträge zur Sendung hier auf maybritillner.de jeweils eine Kommentarfunktion. Dort können Sie in der Sendewoche von Dienstag bis Freitagmittag mitreden - gerne können Sie uns auch mailen an maybrit-illner@zdf.de
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