Kanzlerin der Flüchtlinge

Wer folgt noch Angela Merkel?

Angela Merkel geht alleine über einen Flur im Kanzleramt

Politik | maybrit illner - Kanzlerin der Flüchtlinge

"Kanzlerin der Flüchtlinge – wer folgt noch Angela Merkel?" Sehen Sie hier den ZDF-Polittalk "maybrit illner" vom 8. September 2016.

Datum:
Sendungsinformationen:
Im TV: ZDF, 08.09.2016, 22:15 - 23:20
Verfügbarkeit:
Video leider nicht mehr verfügbar
Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2016

"maybrit illner" mit dem Thema "Kanzlerin der Flüchtlinge – wer folgt noch Angela Merkel?" vom Donnerstag, den 8. September 2016, um 22:15 Uhr im ZDF.

Eine Wahl verloren, die Mitverantwortung eingestanden und einfach weiter machen? Angela Merkel jedenfalls sieht keinen Bedarf für eine „Kurskorrektur“ in der Flüchtlingspolitik und weist Kritiker aus den Reihen der Großen Koalition zurecht. Die aber sind in heller Aufregung und sprechen von „höchster Gefahr“.

Wird die Kanzlerin für ihre Überzeugung kämpfen? Hält das die CDU/CSU aus? Steht der Koalitionspartner SPD zu den gemeinsamen Entscheidungen oder lässt er Merkel im Regen stehen? Muss Merkel weg, wie nicht nur die AfD unentwegt fordert, oder muss sie 2017 wieder antreten?

"Scheindebatte"

Ein Ende der Diskussion um eine Obergrenze für die Flüchtlingsaufnahme in Deutschland forderte im Verlauf der Sendung der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU). Die Debatte um die Obergrenze sei „eine Scheindebatte“, die „ins Nirwana“ führe, sagte Strobl  in der ZDF-Sendung „maybrit illner“. Es gehe nicht darum, ob Flüchtlinge in Deutschland willkommen seien.  Dass weltweit  50 bis 60 Millionen Menschen auf der Flucht sind, sei ein Fakt. Skandalös sei, dass der 500-Millionen-Kontinent Europa bei der Lösung dieser Krise „nicht in die Gänge“ komme. Ein oder zwei Millionen Flüchtlinge wären für Europa überhaupt keine Hürde. So lange aber „das Problem in drei Ländern gelöst wird und 25 andere machen sich einen schlanken Fuß, funktioniert es nicht“, betonte der CDU-Politiker.

Europäische Kontingente für die Aufnahme von Flüchtlingen forderte auch SPD-Vize Manuela Schwesig. Eine Obergrenze entlang der Integrationskraft eines Landes zu markieren, wie es SPD-Chef Sigmar Gabriel tat, sei realistisch. Ihre Partei folge damit keineswegs Forderungen von CSU-Chef Horst Seehofer. Seehofer wolle mit der Obergrenze eine Änderung des Asylrechts. Das lehne die SPD ab und beteilige sich deshalb auch nicht an der Diskussion um Zahlen.

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