„Nationale Kraftanstrengung“

Armin Laschet bei "maybrit illner" am 15. Juli 2021

Vor dem Hintergrund der Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz rief Kanzlerkandidat der Union, Armin Laschet zu einer „nationalen Kraftanstrengung“ beim Wiederaufbau und zur Abmilderung der Härten für Betroffene auf.

10 min
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15.07.2021
15.07.2021
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 15.07.2022

Der Kanzlerkandidat der Union, Armin Laschet (CDU), rechnet mit einem früheren Kohleausstieg als geplant. In der ZDF-Sendung „maybrit illner“ sagte Laschet am Donnerstag, im besonders für den Energiebereich vorgesehenen europäischen Emmissionshandel läge der Preis je Tonne CO2 etwa bei 45 Euro. Das werde aus seiner Sicht „dazu führen, dass wir schneller aus der Kohle aussteigen, als das bisher in den Plänen der Kohlekommission geplant war“. Diese Wirkung müsse unter Wahrung der Sozialverträglichkeit „übertragen werden auf andere Bereiche“.

Die im Wahlprogramm der Union festgeschriebene Straffung des Preises pro Tonne ausgestoßener Treibhausgase werde „marktwirtschaftlich gesteuert“ sein, sagte Laschet. Deutschland müsse Industrieland bleiben – aber klimaneutral. Wenn Stahl-, chemische, Glas- und Autoindustrie abwanderten nach China, Russland oder Indien, sei „immer noch das gleiche Weltklima“ betroffen. Allerdings seien dort die sozialen und ökologischen Standards „nicht so, wie sie in Deutschland sind“.

Vor dem Hintergrund der Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz rief Laschet zu einer „nationalen Kraftanstrengung“ beim Wiederaufbau und zur Abmilderung der Härten für Betroffene auf. Er habe bereits mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) gesprochen, sagte der nordrhein-westfälische Regierungschef. Auch der Bund wolle helfen.

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