"Der Trump-Effekt – Siegeszug der Populisten?"

maybrit illner vom 17. November 2016

Politik | maybrit illner - "Der Trump-Effekt – Siegeszug der Populisten?"

"maybrit illner" mit dem Thema "Der Trump-Effekt – Siegeszug der Populisten?" vom Donnerstag, den 17. November 2016. Die Gäste: • Jens Spahn (CDU), CDU-Präsidiumsmitglied • Frank Stauss, Diplompolitologe, Mitinhaber Agentur „Butter“ • Martina Böswald …

Beitragslänge:
67 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 17.02.2017, 22:15
Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2016

Die Gäste vom 17. November

  • CDU

  • Soziologin

  • Autor

  • ehem. Sprecher von Jörg Haider (FPÖ)

  • AfD

  • Wahlkampfmanager

Abschottung, Nationalismus, Fremdenfeindlichkeit – Donald Trump ist mit ultrakonservativen und rassistischen Parolen ins Weiße Haus gewählt worden. Die Eliten sind „geschockt“. Haben sie nicht aufgeklärt, gewarnt und die Lügen des Kandidaten entlarvt? Haben also die Strategien der Etablierten wie beim Brexit versagt? Den Rechts-Populisten in ganz Europa verschafft Trumps Sieg unverhofften Rückenwind.

Auch in Deutschland könnte sich der Siegeszug 2017 fortsetzen. Zeit für die etablierten Parteien zu einer selbstkritischen Analyse. Statt Wähler zu beschimpfen, gilt es sie zu überzeugen. Ist das alles nur ein Kommunikationsproblem oder braucht es eine andere Politik? "maybrit illner" mit dem Thema "Der Trump-Effekt – Siegeszug der Populisten?" vom 17. November 2016.

CDU-Präsidiumsmitglied Spahn fordert mehr Unterscheidbarkeit von GroKo-Parteien

Angesichts eines weltweit erstarkenden Populismus müssen die etablierten Parteien in Deutschland nach Ansicht von CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn wieder mehr Kante zeigen. „Alle haben das Gefühl, die Schwarzen werden immer grüner, es gibt gar keine richtigen Unterschiede mehr“, sagte Spahn in der ZDF-Sendung „maybrit illner“. „Die Menschen wollen eine Wahl haben, sie wollen Unterschiede“, mahnte der CDU-Politiker. „Sie wollen, dass wir Alternativen herausarbeiten und für diese Alternativen auch werben. Und wenn wir das nicht tun, und das tun wir gerade in dieser großen Koalition zu wenig, dann suchen die Menschen eben die ganz extremen Alternativen.“

Die Sprüche der Populisten fielen nur deshalb auf einen fruchtbaren Boden, „weil sie Themen ansprechen, die die Menschen bewegen“, konstatierte Spahn, der parlamentarischer Staatssekretär im Finanzministerium ist. Dazu zähle die Integrationsverweigerung vieler Zuwanderer aus dem nordafrikanischen und arabischen Raum. Nicht jede „neue Kultur“ in Deutschland sei eine Bereicherung, betonte Spahn. „Ich empfinde es nicht als Bereicherung, durch Straßen zu fahren, wo ich fast keine Frauen mehr sehe, und wenn ich sie sehe, dann mit Kopftuch.“ Die CDU müsse daher klarer vermitteln, „wohin wollen wir eigentlich mit dem Land und welche Prinzipien gelten“.

Fakten-Box

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