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Keine Hinweise auf schwerere Krankheitsverläufe bei Kindern und Jugendlichen durch Delta-Variante

Thomas Mertens im Interview

Stiko-Vorsitzernder Mertens: Keine Hinweise auf schwerere Krankheitsverläufe bei Kindern und Jugendlichen durch Delta-Variante

2 min
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01.07.2021
01.07.2021
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 01.07.2022

Prof. Thomas Mertens sieht keine Hinweise auf schwerere Krankheitsverläufe bei Kindern und Jugendlichen durch die Delta-Variante. „Wenn man sich die Daten genau anschaut, sowohl der ECDC als auch der UK-Berichterstattung, dann kann man eigentlich nicht finden, dass es einen Hinweis darauf gibt, dass die Delta-Variante zu schwereren Krankheitsverläufen bei Kindern und Jugendlichen führt“, sagte der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission in einem für „maybrit illner“ geführtem Interview. Die „etwas hektischen Meldungen über die Bedeutung der Delta-Variante in dieser Altersgruppe“ seinen daher nicht nachvollziehbar.

Natürlich wisse die Stiko, dass es, wenn man die Kinder und Jugendlichen nicht impft, vermehrt Infektionsfälle geben werde. Aber „die Auswirkungen auf die Hospitalisierung sowohl in dieser Altersgruppe als auch in der Gesamtbevölkerung ist eher gering“ und damit auch auf den weiteren Verlauf der Pandemie in Deutschland unwesentlich, betonte Mertens.

Ob Impfungen für Kinder und Jugendlich daher allgemein empfohlen werden könnten, werde weiterhin „genau geprüft“. Besonders die steigende Anzahl von Herzmuskelentzündungen nach mRNA-Impfung in den Vereinigten Staaten bedürfe noch einer genauen Analyse, so der Stiko-Vorsitzende. „Bei dem jetzt zugelassenen Impfstoff für die Altersgruppe der 12-15-Jährigen, da werden wir noch etwa drei bis vier Wochen brauchen, um auch die Ergebnisse zu erhalten, die jetzt gerade die Fragen möglicher Nebenwirkungen dieser Altersgruppe endgültig klärt.“

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