Sex, Lügen, E-Mails

Schlammschlacht ums Weiße Haus

Politik | maybrit illner - Sex, Lügen, E-Mails

"maybrit illner" mit dem Thema "Sex, Lügen, E-Mails – Schlammschlacht ums Weiße Haus" am Donnerstag, den 3. November 2016, um 22:15 Uhr im ZDF. Zu Gast: • Alexander Graf Lambsdorff (FDP), stellv. Präsident Europa-Parlament • Claus Kleber, ZDF, …

Beitragslänge:
61 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 03.02.2017, 20:24
Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2016

Die Gäste vom 3. November 2016

  • stellvertretender Präsident des Europäischen Parlamentes

  • "heute journal"-Moderator

  • US-amerikanische Autorin

  • Trump Wähler

  • Schülerin

  • US-amerikanischer Politologe

Verspielt Hillary Clinton auf den letzten Metern den sicher geglaubten Einzug ins Weiße Haus? Wochenlang disqualifizierte sich Donald Trump selbst. Doch nun ist das Rennen wegen Clintons E-Mail-Affäre und drohender FBI-Ermittlungen wieder offen.

Maybrit Illner Sendung am 03.November 2016
dr. claus kleber (journalist), alexander graf lambsdorff (vizepraesident des europaeischen parlaments, fdp), maybrit illner (moderatorin), nicholas smith (trump-waehler), deborah feldmann (us-amerikanische autorin) und prof. dr. andrew b. denison (us-amerikanischer politologe) in der zdf-talkshow maybrit illner am 03.11.2016 in berlin thema der sendung: sex, luegen, e-m Quelle: imago

Warum ist die Demokratin so unbeliebt – und das selbst in ihrer eigenen Partei? Was lässt so viele Menschen ihre Hoffnung ausgerechnet auf einen pöbelnden Milliardär setzen, der Frauen beleidigt und Ausländer verhöhnt? Ist Trumps Stärke vor allem die Schwäche des Systems? Und wäre er am Ende der gefährlichere Präsident – auch für den Rest der Welt?

Trump-Erfolg ist Ausdruck einer Krise westlicher Demokratien

Der Erfolg Donald Trumps im US-Wahlkampf ist nach Ansicht von Alexander Graf Lambsdorff (FDP) Ausdruck einer Demokratiekrise in der westlichen Welt. In der ZDF-Sendung „maybrit illner“ sagte der Vizepräsident des Europaparlaments: „Wir haben das Phänomen des Populismus, dieses Ich-lehne-das-System-insgesamt-ab, dieses Ich-warte-auf-jemanden-der-da-mal-richtig-reinhaut in fast allen westlichen Demokratien.“ Trump sei  keine speziell amerikanische Erscheinung. Auch in Europa  sei „ein breites Gefühl da, dass wir nicht gut genug sind mit unseren Demokratien“, sagte Lambsdorff. Das sei ein Problem, an das die Politik ran müsse.

Lambsdorff geht davon aus, dass Europa unabhängig vom Wahlausgang künftig auf jeden Fall mehr Geld für seine Verteidigung wird aufwenden müssen. „Wir sollten als Europäer diesen Wahlkampf in Amerika zum Anlass nehmen, dass wir erwachsen werden in der Verteidigungs- und Sicherheitspolitik.“ So gebe Deutschland nur halb so viel für Verteidigung aus als es verspricht.  „Es wird auf jeden Fall teurer, die Welt ist ein unsicherer Platz.“ Auch vor diesem Hintergrund wäre die frühere US-Außenministerin Hillary Clinton „mit Sicherheit die bessere Präsidentin des mächtigsten Landes der Welt“.

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