Nur Minderheit findet Wahl von Trump gut

Auch nach seinem Sieg kann der designierte US-Präsident Trump bei den Deutschen nicht punkten: Nur elf Prozent der Befragten finden seine Wahl gut oder sehr gut. Das zeigt das aktuelle ZDF-Politbarometer Extra. Die Mehrheit glaubt, dass sich die deutsch-amerikanischen Beziehungen verschlechtern.

Die Deutschen bleiben auf eindeutiger Distanz zu Donald Trump: Ähnlich wie vor der Wahl erhält er nur wenig Zustimmung unter den wahlberechtigten Deutschen. Lediglich zwei Prozent finden es sehr gut und neun Prozent gut, dass Donald Trump zum Präsidenten der USA gewählt wurde. 37 Prozent halten seine Wahl für schlecht und 45 Prozent sogar für sehr schlecht (Rest zu 100 Prozent hier und im Folgenden jeweils "weiß nicht").

Deutsch-amerikanische Beziehungen

Die aktuellen Beziehungen zwischen Deutschland und den USA bewerten 81 Prozent als sehr gut oder gut, lediglich 14 Prozent bezeichnen sie als schlecht oder sehr schlecht. Allerdings erwarten 65 Prozent, dass sich diese Beziehungen unter einem Präsidenten Trump verschlechtern werden, 26 Prozent gehen davon aus, dass sich daran nichts ändern wird und drei Prozent glauben an eine Verbesserung.

Internationale Konflikte

Dass unter Donald Trump als US-Präsidenten die internationalen Konflikte eher zunehmen werden meinen 60 Prozent, 23 Prozent erwarten keine großen Veränderungen und nur zehn Prozent denken, dass unter Trump die Konflikte eher abnehmen werden.

Wird Trump als Präsident gemäßigter werden?

Im Wahlkampf hatte sich Donald Trump in vielen Bereichen mit radikalen Positionen profiliert. 63 Prozent gehen davon aus, dass er jetzt als gewählter US-Präsident gemäßigtere Positionen einnehmen wird, 31 Prozent glauben jedoch, dass er auch weiterhin bei seinen radikalen Positionen bleiben wird.

Die Umfrage zum Politbarometer Extra ...

...wurde wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Die Interviews wurden am 09.11.2016 unter 1.017 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten in Deutschland telefonisch erhoben. Die Befragung ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Anteilswert von 40 Prozent gut +/- drei Prozentpunkte und bei einem Anteilswert von zehn Prozent gut +/- zwei Prozentpunkte.

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