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Rot-Grün kann in Hamburg mit deutlicher Mehrheit rechnen

Klarer Amtsbonus für Peter Tschentscher

Wenige Tage vor der Wahl zur Bürgerschaft in Hamburg liegt die SPD trotz Verlusten klar vor den Grünen, die ihr Ergebnis verdoppeln könnten. Die CDU könnte auf ein Rekordtief fallen, bei der AfD zeichnen sich im Gegensatz zu den Erfolgen der letzten Zeit keine Zugewinne ab. Die FDP muss um den Einzug in die Bürgerschaft bangen.

Bürgerschaftswahl Hamburg 2020 Projektion

Politbarometer-Projektionswerte:

Wenn schon jetzt die Wahl zur Bürgerschaft wäre, dann käme die SPD auf 39 Prozent (plus 2 im Vergleich zur Vorwoche), die CDU auf 12 Prozent (minus 1), die Grünen auf 24 Prozent (minus 1), die Linke auf 8,5 Prozent (plus 0,5), die FDP auf 5 Prozent (plus 0,5) und die AfD auf 6 Prozent (minus 1). Die anderen Parteien lägen zusammen bei 5,5 Prozent (unverändert). Damit hätte der amtierende Senat aus SPD und Grünen eine deutliche Mehrheit. Rechnerisch wäre auch eine Bündnis aus SPD und CDU möglich.

Viele sind noch unsicher, ob und wen sie wählen wollen:

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Insgesamt geben diese Projektionswerte, bei denen auch die statistischen Fehlerbereiche von Umfragen zu berücksichtigen sind, lediglich das Stimmungsbild für die Parteien zum jetzigen Zeitpunkt wieder und stellen keine Prognose für den Wahlausgang am kommenden Sonntag dar. Bis dahin kann es für die verschiedenen Parteien durch unterschiedliche Mobilisierungserfolge noch zu Veränderungen kommen. Deshalb bleibt es auch unsicher, ob die FDP an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern wird oder nicht. Zudem wissen 37 Prozent noch nicht sicher, wen oder ob sie wählen wollen.

Bei der letzten Bürgerschaftswahl 2015 kam die SPD auf 45,6 Prozent, die CDU auf 15,9 Prozent, die Grünen auf 12,3 Prozent, die Linke auf 8,5 Prozent, die FDP auf 7,4 Prozent, die AfD auf 6,1 Prozent und die anderen Parteien zusammen auf 4,2 Prozent.

Gewünschte/r Erste/r Bürgermeister/-in:

Peter Tschentscher
Der amtierende Erste Bürgermeister Peter Tschentscher.
Quelle: dpa

Bei der Frage, wen man lieber als Regierungschef oder Regierungschefin in Hamburg hätte, verfügt der Amtsinhaber Peter Tschentscher (SPD) mit 57 Prozent (plus drei) über einen klaren Vorsprung vor seiner Herausforderin Katharina Fegebank (Grüne), die 27 Prozent (minus zwei) vorziehen (weiß nicht: elf Prozent; weder noch: fünf Prozent).

Die Umfrage zu diesem Politbarometer Extra ...

... wurde wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Die Interviews wurden am 19. und 20.2.2020 unter 1.184 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten in Hamburg telefonisch erhoben. Die Befragung ist repräsentativ für die dortige wahlberechtigte Bevölkerung. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Anteilswert von 40 Prozent gut +/- drei Prozentpunkte und bei einem Anteilswert von 10 Prozent gut +/- zwei Prozentpunkte. Das bundesweite Politbarometer sendet das ZDF am Freitag, den 6.3.2020. Weitere Informationen zur Methodik der Umfrage und zu den genauen Frageformulierungen finden Sie auch auf www.forschungsgruppe.de

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