Tobias Fuchs, selbstständig, in der AfD

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Politik | Wahlen im ZDF - Tobias Fuchs, selbstständig, in der AfD

Sicherheit ist sein Geschäft: Tobias Fuchs betreibt in Dresden als Selbstständiger eine Firma für Sicherheitstechnik. Seit vier Jahren engagiert er sich politisch in der AfD.

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4 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 10.05.2018, 13:00

Darüber hinaus arbeitet er auch als Wahlkreismitarbeiter eines sächsischen Landtagsabgeordneten. 15 Jahre lang hat er seine Firma aufgebaut, sagt er, die werde er auch für sein politisches Engagement nicht in Frage stellen. Fuchs kam zur AfD, als Bernd Lucke noch Parteichef war, als die AfD vor allem raus aus dem Euro wollte. Aber heute geht’s dem Mann, der im sächsischen Wilsdruff wohnt, um mehr, eine andere Art von Politik: „Das Mitspracherecht der Bürger findet nur marginal statt, der Bürgerwille wird praktisch nicht umgesetzt und ich bin aus diesen Gründen aus unserem Wahlprogramm heraus für eine Art von direkter Demokratie.“

Und auch deshalb ist er dieses Jahr in seinem Heimatort als Bürgermeisterkandidat angetreten. Gewonnen hat er nicht, sein Vater ist  trotzdem stolz auf den Sohn. Die Familie lebt zusammen in einem Haus, Politik am Küchentisch, sie reden viel darüber. Seit 27 Jahren regiert in Wilsdruff die CDU, Zeit für was Neues, Zeit für die AfD, finden beide.

Sein Anliegen

Gegen Klischees führt Fuchs gern sein Privatleben ins Feld. Die Mutter seiner Tochter stammt aus Peru und das Mädchen und die Mutter leben auch dort. Das Familienbild der AfD entspreche doch den Idealen, das könne man doch auch für gut befinden, meint Fuchs, „dann kann man das auch unterstützen, auch wenn man es selber aus irgendeinem Grund nicht leben kann.“

Tobias Fuchs teilt aber dennoch die meisten Positionen seiner Partei in Sachen Asyl. Tobias Fuchs kann keinen Zusammenhang zwischen den Asyldiskussionen der AfD und Demonstrationen wie 2015 in Freital erkennen. Zwar könne man über manche Reden, zum Beispiel vom thüringischen Landeschef Björn Höcke diskutieren, meint er. Aber solange der nichts Rechtswidriges sage, gelte doch Meinungsfreiheit, findet Fuchs.

Terminbesprechung mit seinem Chef, dem Landtagsabgeordneten Andre Barth. 15 Prozent plus x, so definieren sie hier das Ziel für die Bundestagswahl für die AfD. Ihre Wünsche: mehr direkte Demokratie auf Bundesebene, mehr Transparenz beim Thema Haushalt und beim Thema Sicherheit solle man genauer hinschauen. „Und ich wünsche jedem, der in den Bundestag kommt als erstes, dass sie schnell arbeitsfähig werden und die Arbeitsfähigkeit im kürzesten Maß der Zeit erreicht wird“, sagt Fuchs noch. Und mit dem Stichtag 24. September sind sie in Freital sicher, dass die AfD dann im Bundestag sitzt.

Ein Film von Daniela Sonntag

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