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Allein gegen die Taliban

Afghanische Soldaten an der Front

Angriffe sind an der Tagesordnung, Sicherheit oder gar Frieden scheinen unerreichbar. Die beiden Filmemacher Saeed Taji Farouky und Michael McEvoy begleiten Soldaten der Afghanischen Nationalarmee, die nach dem Abzug der NATO-Truppen aus Afghanistan die Kontrolle in der Provinz Helmand übernehmen. Bedeutende Mission oder aussichtloser Kampf? In der preisgekrönten Doku "Allein gegen die Taliban" gibt ZDFinfo Einblick in den Alltag afghanischer Soldaten.

In der Provinz Helmand misstraut jeder jedem, potenzielle Feinde lauern überall. Für die Soldaten der Afghanischen Nationalarmee, die nach dem Abzug der NATO-Truppen für die Sicherheit im Land sorgen sollen, ist das eine Belastung von vielen: Unregelmäßiger Sold, mangelhafte Versorgung und die dürftige Ausrüstung erschweren ihren Kampf gegen den Terror.

Von Hoffnungen und Träumen

In "Allein gegen die Taliban" (im Original: Tell Spring not to come this Year) berichten Soldaten von ihren geheimen Hoffnungen und Träumen, aber auch von den Zweifeln an ihrer schwierigen Mission. Einfühlsam und in eindrucksvollen Cinemascope-Bildern gewährt die Dokumentation, die 2015 auf der Berlinale mit dem Amnesty International Filmpreis ausgezeichnet wurde, einen Blick auf ein Land, das noch immer von den Taliban gebeutelt ist.

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