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Die Morde der IRA

Nordirlands dunkle Vergangenheit

BIld von einer Mutter mit ihrem kleinen Sohn

ZDFinfo - Die Morde der IRA

Was tun, wenn die eigene Mutter plötzlich verschwindet und niemals wiederkehrt? Während des Nordirlandkonflikts entführte die IRA mindestens 15 Personen.

Datum:
Sendungsinformationen:
Im TV: ZDFinfo, 29.04.2016, 09:15 - 10:00
Verfügbarkeit:
Video leider nicht mehr verfügbar

Rund 3500 Menschen kamen zwischen 1969 und 1998 ums Leben. Mit dem Karfreitagsabkommen 1998 wurde im Friedensprozess zwischen den unionistischen Protestanten und den irisch-nationalistischen Katholiken endlich eine Einigung erzielt. Doch auch in den Jahren danach wirkte sich die Geschichte des Nordirland-Konflikts immer wieder auf die aktuelle Politik im Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland aus - nicht zuletzt auch deshalb, weil das Schicksal vieler Menschen, die in der Hochphase der Gewalt verschwanden, unbekannt blieb.

Die IRA, die paramilitärische Organisation, die 1969 aus der Spaltung der Irisch-Republikanischen Armee hervorging, entführte während des Nordirlandkonfliktes mindestens 15 Menschen, die nie wieder auftauchten und heimlich getötet und begraben wurden.

Die Dokumentation "Die Morde der IRA" schildert das Trauma der Familien und Verwandten, die zurückblieben. Auch die Rolle von Gerry Adams, des damaligen IRA-Kopfes, späteren Architekten des Karfreitagsabkommens und Vorsitzenden der Partei Sinn Féin, rückt darin einmal mehr in den Mittelpunkt.

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