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Die Youtube-Story

Von der Videorevolution zum Milliardengeschäft

Youtube

ZDFinfo - Die Youtube-Story

Videorevolution zwischen Katzen und Kinderstars: Was wird YouTube in Zukunft sein? Der erste Teil erzählt den Aufstieg von YouTube als popkulturelle Betrachtung.

Datum:
Sendungsinformationen:
Im TV: ZDFinfo, 24.12.2015, 13:10 - 13:55
Verfügbarkeit:
Video leider nicht mehr verfügbar
Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2015

Am 23. April 2005 lud Jawed Karim "Me at the Zoo" hoch – das erste Video auf Youtube. Zehn Jahre später ist das Videoportal weltbekannt, vielgenutzt und aus dem Netz nicht mehr wegzudenken. Die zweiteilige Dokumentation "Die YouTube-Story" zeichnet die Erfolgsgeschichte des Videoportals nach und beleuchtet ein Unternehmen, das vom Belichtungsraum für Hobbyfilmemacher zum wirkmächtigen Medienkonzern wurde.

Alles begann im Frühjahr 2005: Mit dem Upload eines banalen Videos aus dem Zoo in San Diego startete vor rund zehn Jahren eine der bahnbrechendsten Erfindungen der Neuzeit – am 23. April 2005 ging YouTube an den Start, ein Start-Up aus dem Silicon Valley und der Wegbereiter einer Videorevolution nie gekannten Ausmaßes. In der zweiteiligen Dokumentation "Die YouTube-Story" blickt ZDFinfo auf die Geschichte der Videoplattform zurück, besucht die Macher hinter den Kulissen und zieht eine erste Bilanz: Wie hat die Plattform sich über die Jahre verändert – und wie hat sie die Welt verändert?

Vom Hobbyfilm zum Wahlkampf

Der erste Teil blickt dabei vor allem auf die jungen Stars, die auf YouTube groß geworden sind, und zeigt, wie sie im Laufe der Zeit die Entertainment-Branche umgekrempelt haben. Vom Einstieg des Tech-Riesen Google, über den Start eines eigenen Werbe-Programms bis hin zum Aufbau professioneller Produzenten zeichnet der Film dabei die Firmengeschichte YouTubes nach. Hinter den Kulissen der Produktionsstudios von YouTube in New York und Berlin zeigt er außerdem, wie sich dadurch das Produzieren für YouTube in den vergangenen Jahren gewandelt hat und wie wenig von der Leichtigkeit der Anfangsjahre übrig geblieben ist.

Der zweite Teil zeigt, wie auf der Videoplattform mit der Zeit sogar Politik gemacht wurde. Ob Barack Obama bei seinem Präsidentschaftswahlkampf im Jahr 2008 oder die deutsche Kanzlerin Angela Merkel mit ihrem wöchentlichen Podcast – längst haben etablierte Politprofis die kommunikative Macht der Videoplattform verstanden. Aber YouTube hat in den vergangenen Jahren auch als Fenster in die finsteren Ecken der Welt gedient. Verwackelte Aufnahmen aus Krisengebieten wie Syrien oder der Ostukraine finden dank YouTube mittlerweile ihren Weg in Nachrichtensendungen rund um den Globus. Der Film diskutiert anhand dieser Macht auch die Verantwortung YouTubes: Was auf der Plattform publiziert werden darf und was nicht – das ist noch immer Stoff für medienethische Diskussionen.

Youtuber erzählen

Die beiden Filme von Tim Klimeš wurden im Frühjahr 2015 in den USA und Deutschland gedreht. Zu Wort kommen unter anderem bekannte YouTube-Filmemacher wie die drei Mitglieder der Comedy-Gruppe Y-Titty, Schauspielerin Joyce Ilg oder Todd Womack und Mark Douglas vom amerikanischen Comedy-Kanal "Barely Productions". Einen Blick hinter das Geschäft mit YouTube werfen der Geschäftsführer der Videodays, Christoph Krachten, Mediakraft-Chef Spartacus Olsson und Jürgen Brautmeier, Direktor der Landesanstalt für Medien in NRW. Die gesellschaftlichen Veränderungen ordnen unter anderem Gesche Joost, Internetbotschafterin der Bundesregierung, der amerikanische Journalismus-Professor Jeff Jarvis und Bestseller-Autor Andrew Keen ("Das Digitale Debakel") ein.

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