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Dracula lebt!

Das Vermächtnis des Grafen

Ende des 19. Jahrhunderts erfand der irische Schriftsteller Bram Stoker den transsylvanischen Grafen Dracula, Schrecken der Finsternis und Sinnbild für tief sitzende Ängste. Inzwischen ist der furchterregende Blutsauger im Alltag angekommen und begeistert die Massen.

Stephenie Meyers erfolgreiche Vampir-Saga "Twilight" ist als Buch und im Kino ein Mega-Hit. Ihre Untoten sind nicht mehr seelenlos, sondern zeigen Gefühl, leben enthaltsam und schätzen bürgerliche Werte. Millionen von Teenagern bewundern den Vampir Edward Cullen auf der Leinwand.

Vampir-Fieber

"Twilight" hat mit der Liebesgeschichte zwischen einem Mädchen und dem charmanten Untoten weltweit ein regelrechtes Vampir-Fieber ausgelöst. Auch im Fernsehen erobern Vampir-Serien mit freundlichen Monstern als Helden die Herzen der Zuschauer.

"Dracula lebt!" spürt diesem Hype dokumentarisch nach. Was ist das Faszinierende an dem Mythos um die Untoten? Wo hat er seinen Ursprung? Warum existiert er bis heute?

Unsterblicher Mythos

Bram Stoker traf im prüden viktorianischen England den Nerv der Zeit mit einer Figur, die sämtliche gesellschaftliche Rahmen sprengte. Sein Dracula lebte vor allem in den zahlreichen Verfilmungen fort.

Die Suche führte über die literarische Figur schließlich zum lebendigen Volksglauben in Südosteuropa. Noch heute, im 21. Jahrhundert, werden die vermeintlichen Wiedergänger mitten in Europa mit uralten Ritualen daran gehindert, die Lebenden zu belästigen. Dracula lebt!

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