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Früher war alles besser! Oder?

Zweiteilige Doku von den 50ern bis zu den 80ern

Sehnsucht Nostalgie: Sie hebt die Stimmung und vermittelt das wohlige Gefühl, dass die gute alte Zeit vielleicht doch noch nicht ganz vorbei ist. Reden wir uns in nostalgischer Stimmung die Vergangenheit einfach nur schön? Die neue zweiteilige Dokumentation "Früher war alles besser! Oder?", die ZDFinfo erstmals am Sonntag, 25. September 2016, 20.00 Uhr sendet, blickt "von den 50ern bis zu den 80ern" auf die Lebensgefühle dieser Jahrzehnte und zieht den Vergleich zu heute.

"Früher war alles besser!" Es gab Vollbeschäftigung, weniger Leistungsdruck, alles war billiger und die Dinge hatten mehr Beständigkeit. Oder reden wir uns die Vergangenheit etwa nur schön?

Die 50er und die 60er

Vom Wirtschaftswunder bis zu den 68ern, vom Nierentisch bis zur Schlaghose: Die Dokumentation nimmt die 50er und 60er Jahre unter die Lupe und befragt prominente Zeitzeugen und Experten: Was war früher besser? Was ist Nostalgie und was macht sie mit uns?

Jedes Jahrzehnt hat bahnbrechende Veränderungen mit sich gebracht. Technische Errungenschaften, aber auch sozialen und politischen Wandel. Was hat das für unseren Alltag bedeutet? Wie war unsere Kindheit in den fünfziger Jahren im Vergleich zu heute? War die Jugend in den Sechzigern rebellischer?

Das Lebensgefühl einer Generation

Jede Generation verbindet mit ihrer Jugend ein bestimmtes Lebensgefühl, eng verknüpft mit Mode, Musik und politischen Meilensteinen jener Zeit. Wenn man sich daran erinnert, verfallen viele gerne in nostalgische Schwärmerei. Hängen bleibt vor allem das Positive. Erinnerungen geben ein warmes, geborgenes Gefühl und gleichzeitig den bittersüßen Beigeschmack, dass Vergangenes nun mal unwiederbringlich verloren ist.

Prominente Zeitzeugen wie Karl Dall, Wolfgang Lippert, Winfried Glatzeder und Marie-Luise Marjan öffnen für diese Doku ihre privaten Fotoalben und geben Einblick in ihr eigenes "Früher".

Die 70er und die 80er

Von den 68ern bis zum Mauerfall, von der Schlaghose bis zur Dauerwelle: Die Dokumentation befragt prominente Zeitzeugen und Experten: Was war in den 70er und 80er Jahren besser? Prominente Zeitzeugen wie Rhea Harder-Vennewald, Maria Ketikidou, Mirja Boes und Heike Drechsler öffnen ihre privaten Fotoalben und geben Einblick in ihr eigenes "Früher".

Nostalgie hebt die Stimmung, dämpft das Gefühl von Einsamkeit, vertreibt Ängste - das belegen Studien. Wir haben Menschen getroffen, die sich nicht damit abfinden wollen, dass die "gute alte Zeit" vorbei ist. Sie holen sich dieses Lebensgefühl in die Gegenwart und lassen den Zeitgeist vergangener Tage wieder aufleben - durch ihre Wohnungseinrichtung, ihre Musik oder durch das Sammeln von Erinnerungsstücken.

Das Phänomen der Nostalgie

Die Dokumentation "Früher war alles besser! Oder?" zieht immer wieder den Vergleich zu heute und hinterfragt gängige Alltagsweisheiten wie "Früher war alles billiger", "Früher hatte man mehr Freizeit" oder "Früher war die Jugend noch politisch engagierter". Experten ordnen die Fakten ein, spannende Experimente beleuchten aus wissenschaftlicher Sicht das Phänomen der Nostalgie.

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