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Hitler und Mussolini

Eine brutale Freundschaft

Freunde oder Rivalen – sie waren einander in wechselnden Rollen verbunden: am Anfang der Meister und sein ferner Bewunderer; dann Konkurrenten, schließlich Bündnispartner und Spießgesellen; zuletzt Kriegsherr der eine, der andere nur noch ein Vasall.

Vereint waren sie in Größenwahn und Untergang. Was sie gewollt hatten, war unter der Kriegsfurie zerstoben. Was sie erreicht hatten, war unermessliche Zerstörung, unermessliches Leid.

Deutsche und italienische Großmachtpläne

Wäre Hitler möglich gewesen ohne den Faschismus, das historische Modell, ohne den "Duce" mit dem moderaten Image? Ein Mythos, der zur Geschichte jener politischen Unterschätzung gehört, die Hitler in den Sattel verhalf. Wie wäre das imperiale Abenteuer Mussolinis ausgegangen ohne diese dämonische Verstrickung mit dem Achsenpartner? Wäre ihm das schreckliche Ende erspart geblieben: als politische 'Bestie' zur Strecke gebracht?

Sie brauchten einander, trotz aller Gegensätze: Hitler, dessen politischer Fanatismus sich an der "Schmach von Versailles" entzündete, und Mussolini, der sich vom Sozialisten zum glühenden Nationalisten wandelte, von einer neuen Größe Italiens träumte. Beide wollten für ihre Großmachtpläne die europäische Nachkriegsordnung umstürzen. Sie würden zueinanderfinden, es war nur eine Frage der Zeit.

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