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Killerspiele!

Der Streit beginnt

ZDFinfo - Killerspiele!

Im dritten Teil der Reihe geht es um aktuelle Entwicklungen und einen Ausblick, wie Virtual Reality zu einer ganz neuen Diskussion der Gefährlichkeit von Ego-Shootern führen könnte.

Beitragslänge:
43 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 19.09.2017, 14:26
Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2016
Altersbeschränkung:
Freigegeben ab 12 Jahren

Killerspiele – kaum ein Wort in der deutschen Gaming-Landschaft ist so aufgeladen, kaum eine Debatte wurde so emotional geführt. Wer heute das Wort Killerspiele hört, denkt an "Counter Strike", an "Doom", mit großer Wahrscheinlichkeit aber auch an: Erfurt, Winnenden – den Tatorten von Schul-Amokläufen, die Anfang der Nullerjahre Deutschland erschütterten. Schnell waren die Schuldigen damals gefunden: sogenannte First-Person-Shooter, im Boulevard-Duktus hießen sie fortan Killerspiele. Doch hinter der Geschichte dieser Computerspiele verbirgt sich so viel mehr - ZDFinfo erzählt sie, in einer dreiteiligen Doku-Reihe.

Die virtuelle Gewalt

Schon Mitte der 70er Jahre erschien mit "Death Race" das erste Spiel, das eine Gewalt-Diskussion provozierte – auch wenn man damals nur pixelige Autos auf pixelige Strichmännchen zusteuern musste. Dieser erste Teil der Doku-Reihe erzählt, wie die Gewalt in die Computerspiele kam – von den Anfängen an Daddel-Automaten in den USA bis hin zur Entwicklung von "Doom", der Mutter aller Killerspiele.

Der Streit eskaliert

Verbieten oder nicht verbieten? In den Nullerjahren kommt es in Deutschland zu einer Reihe von Amokläufen und in deren Folge eskaliert auch der Streit um sogenannte "Killerspiele".

Der zweite Teil der dreiteiligen Doku-Reihe "Killerspiele" blickt zurück auf die intensive deutsche Debatte. Erfurt, Emsdetten, Winnenden. Orte, an denen Schulamokläufe begangen wurden und die dadurch bundesweit traurige Bekanntheit erlangt haben.

In den Nullerjahren schockieren gleich mehrere dieser Verbrechen die Republik und Schuldige sind schnell gefunden: Es sind gewalthaltige Computerspiele, die dafür verantwortlich gemacht werden, dass junge Männer unschuldige Menschen erschießen. Schnell fordern Politiker ein Verbot für sogenannte "Killerspiele", Ego-Shooter wie etwa "Counter Strike" sollen auch die Erwachsenen nicht mehr spielen dürfen. Doch die Gamer wehren sich, beginnen sich für ihr Hobby zu engagieren, und sie haben Erfolg: Das Killerspielverbot scheitert - auch, weil Computerspiele irgendwann sogar zum Kulturgut erklärt werden.

Unter anderem berichten der ehemalige bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein, der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, und der Fernsehmoderator Budi Budiman darüber, wie sie die Debatte erlebt haben.

Virtual Reality und neuer Streit

Im dritten Teil der Reihe geht es um aktuelle Entwicklungen und einen Ausblick, wie Virtual Reality zu einer ganz neuen Diskussion der Gefährlichkeit von Ego-Shootern führen könnte.

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