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Luxusleben in der Diktatur

Die Israelis und der persische Schah

Sie waren Ausländer in Teheran, hatten lukrative Berufe, enge Geschäftsbeziehungen und lebten im Wohlstand: Die Israelis genossen in den 1960er und 1970er Jahren eine besondere Beziehung zum persischen Schah und dessen diktatorischer Herrschaft. Doch dann folgte die Revolution und sie mussten aus dem Iran flüchten. Mit seltenem Archivmaterial und exklusiven Interviews zeigt die Dokumentation eine wenig bekannte Seite der Islamischen Revolution 1979.

Bis zu mehrere tausend Dollar verdienten die Israelis dank der Waffengeschäfte und den besonderen Finanzverbindungen. Der Schah bewunderte Israel hauptsächlich wegen seiner militärischen Erfolge. Nach dem Sechs-Tage-Krieg, in dem die Israelis sieben arabische Armeen in sechs Tagen besiegten, wurde dem Schah klar, dass es sich lohnte, auf die Karte "Israel" zu setzen. Darüber hinaus initiierte der Schah das Atomwaffenprogramm, um gegenüber dem Irak stark zu sein.

Die glücklichste Zeit ihres Lebens

Viele Israelis in der Dokumentation bezeichnen ihren Aufenthalt in Teheran als die glücklichste Zeit ihres Lebens. Für viele Perser dagegen war es alles andere als eine schöne Zeit rund um die 1970er Jahre. Denn im Land gab es weder Freiheit, geschweige denn demokratische Verhältnisse, noch gleiche Lebensstandards. Das Schah-Regime brach zusammen und ein noch viel schlimmerer Diktator kam an die Macht: Ayatollah Khomeini.

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