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Napoleon - die wahre Geschichte

An Napoleon Bonaparte scheiden sich bis heute die Geister. Der Kaiser der Franzosen ist Kult. Seit seinem Tod am 5. Mai 1821 auf St. Helena sind mehr als 80.000 Bücher über ihn erschienen. Anlässlich der Schlacht von Waterloo, die sich 2015 zum 200. Mal jährt, betrachtet die BBC-Dokumentation Napoleon in einem neuen Licht - als außergewöhnlichen militärischen Anführer, aber auch als Menschen, dessen Privatleben von Enttäuschungen und Niederlagen geprägt war.

Wer konnte sich besser in Szene setzen und die Werbetrommel wirksamer rühren als der "kleine Korse"? Wie konnte aus dem ehrgeizigen Rebell der berühmteste Kaiser Frankreichs werden? Und was machte Napoleon Bonaparte zu einer der spannendsten Figuren Europas?

Eine der spannendsten Figuren Europas

Napoleon Bonaparte errang auf den Schlachtfeldern atemberaubende Siege. Doch Frieden konnte er nie gewinnen. Getrieben vom Glauben an seine Unbesiegbarkeit, besiegelte er letztendlich sein eigenes Schicksal. Der einfache Artillerie-Leutnant errang innerhalb von wenigen Jahren so viel Macht wie vor ihm nur die römischen Imperatoren. Am Ende verlor er alles und wurde 1815 auf die abgelegene Insel St. Helena im Atlantischen Ozean gebracht, als Gefangener der Briten. Nach nur einem Jahr hatten die europäischen Monarchien ihn zu Fall gebracht.

War es Napoleons Größenwahn oder seine Genialität, die ihn zum Herrscher über Europa machte? Nicht allein die exzellente Dynamik der Kriegsführung begünstigte seinen steilen Aufstieg. Er war vor allem unschlagbar in Sachen Selbstdarstellung.

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