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Billey Demirtas

als Polizist Mehmet Kilic

Billey Demirtas wurde 1977 in Istanbul (Türkei) geboren und ist kurdischer Abstammung. Er absolvierte seine Schauspielausbildung bei Herbert Leitz in Düsseldorf und vervollständigte seine schauspielerischen Fähigkeiten in Workshops in Los Angeles (The Studio - international film actors' training) und Neuss (Theater "Alte Post").

Neben Gastverträgen an diversen Theatern spielte er am Theater in Oberhausen unter der Regie von Mohammad-Ali Behoudi in "1001 Nacht heute", war am Schauspielhaus Bochum in "Krankheit der Jugend" unter der Regie von Christoph Gosepath zu sehen sowie am Schildatheater Oberhausen in "Kikerikiste" unter der Regie von Thomas Schiffmann.



Einem breitem Publikum wurde er 2004 durch die Rolle des homosexuellen türkischen Dönerverkäufers Ercin in Sherry Hormanns Kinokomödie "Männer wie wir" bekannt. Danach war Demirtas auch im deutschen Fernsehen zu sehen: 2006 in "Kommissarin Lucas - Skizze einer Toten" (ZDF) und seit 2007 als Ermittler Mehmet Kilic in einer der Hauptrollen der ZDF-Serie "KDD - Kriminaldauerdienst".

Rollenprofil

Für den in Berlin geborenen türkischen Jungen war es ein weiter Weg von Kreuzberg 36 in den Polizeidienst. Mehmet kann Grundgesetz und Strafgesetzbuch auswendig, ist ein fast übermotivierter, gründlicher Polizist, aber er ist und bleibt ein Türke: Nicht nur für die Kollegen, die Täter oder die Zeugen, vor allem für sich selbst. Mehmet ist hin- und hergerissen. Er sieht sich selbst als Berliner und als Deutscher, versucht, deutscher zu sein als jeder Deutsche und will es immer allen recht machen.

Seine Frau Elif lebt mit ihrem Geliebten bei ihm. Sie hatte Mehmet nur geheiratet, um mit Timur in Deutschland leben zu können. Mehmet, der seine Frau vor der Trauung kaum kannte, entschließt sich, den beiden zu helfen. So leben sie zu dritt unter seinem Dach, was nicht ewig gut gehen kann.

Gründlich und fast übermotiviert

Nach dem Vorfall auf dem Gendarmenmarkt ist Mehmet unsicher. Keiner spricht wirklich darüber, erst recht nicht Enders. An Spekulationen will er sich auf keinen Fall beteiligen. Er will einfach nur seinen Job machen und diesen behalten - schließlich ist die Erfüllung seines großen Traumes, die Verbeamtung, nicht mehr weit. Wenn es denn dazu kommen sollte.

Insgesamt scheint in Mehmet viel mehr vorzugehen, als man zunächst ahnt. Er beginnt, sich und sein Leben zu hinterfragen. Ob ihn das glücklich machen wird ...?

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