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Die Macht der Elemente - mit Dirk Steffens

Feuer

"Die Macht der Elemente - mit Dirk Steffens 1. Feuer": Eine hell erleuchtete Industrieanlage bei Nacht.

ZDFneo - Die Macht der Elemente - mit Dirk Steffens

Es steht für Wärme und Schutz, aber Feuer ist auch das Element, das wir am meisten fürchten. Unvorstellbar heute, aber während des größten Teils der Erdgeschichte gab es kein Feuer.

Datum:
Sendungsinformationen:
Im TV: ZDFneo, 25.11.2015, 03:20 - 04:00
Verfügbarkeit:
Leider kein Video verfügbar
Produktionsland und -jahr:
Großbritannien , Deutschland 2011

Dirk Steffens begibt sich ins Feuer - geschützt durch acht Lagen feuerfesten Spezialfaserstoff. Über 1500 Grad Celsius herrschen hier. In dem Spezialanzug gelangt er dorthin, von wo normalerweise niemand zurückkehrt: mitten ins Flammenmeer.

Der erste Teil der Dokumentation zeigt, dass unser Verhältnis zum Feuer vielschichtig ist. Feuer war das Element, das der Menschheit immer wieder Impulse für neue Entwicklungen gab. Schon unseren frühesten Vorfahren schenkte es Wärme, Schutz vor Tieren und die Möglichkeit, Nahrung zu kochen. Feuer ist das Element, das die Menschen am meisten fürchten. Kein Verbot wird so häufig ausgesprochen wie "Du sollst nicht mit dem Feuer spielen!". Ganz gleich, ob die Feuerwehr ausrückt, um Keller auszupumpen oder Türen zu öffnen - beim Klang der Sirenen hat jeder zunächst das Bild eines brennenden Hauses im Kopf. Nachrichtenbilder von Flächenbränden in Kalifornien, Australien oder rund ums Mittelmeer vergrößern die Angst vor dem Feuer als zerstörerisches Element.

Brennmaterialien wie Holz, Holzkohle, Steinkohle und Öl sorgten dafür, dass immer neue Technologien erfunden werden konnten. Heute hängt unsere gesamte Zivilisation letztlich von der Verbrennung von Materialien ab, also vom Feuer. Wie viel wir diesem Element tatsächlich verdanken, erkundet Dirk Steffens auf seiner weltweiten Suche, die ihn sogar mitten durchs Feuer führt.

Die Expedition führt nach Kalifornien. Hier erkundet Dirk Steffens die Ursprünge des Feuers. Das Element ist, verglichen mit den anderen, sehr jung. Zwei wichtige Voraussetzungen mussten erfüllt sein, damit es auf unserem Heimatplaneten brennen konnte. Zunächst einmal musste Brennmaterial existieren. Bevor das Leben nicht entstanden war und das feste Land erobert hatte, war an Feuer nicht zu denken.

Vor allem die Landpflanzen wurden und werden immer wieder zur Nahrung von großen Feuern. Flammen brauchen aber noch etwas anderes zum Brennen: Sauerstoff. Mindestens 13 Prozent Luftsauerstoff sind nötig, und auch hierfür sorgten die Pflanzen. Das dauerte allerdings eine Weile. Erst vor 400 Millionen Jahren war es so weit: Das erste Feuer brannte.

Seit diesem Zeitpunkt rasten Feuersbrünste über die Savannen und Wälder der Erde. Sie entzündeten sich zunächst durch Blitzeinschläge, breiteten sich ungehindert aus und machten nur halt, wenn es keine Nahrung mehr gab oder es ausreichend regnete. Dann kam der Mensch und nutzte das Feuer, um die Erde zu erobern. Jeder Entwicklungsschritt unserer Zivilisationsgeschichte seither hängt mit dem Feuer und der Nutzung von Brennmaterialien zusammen, die immer energiereicher sind.

Die ZDF/BBC-Koproduktion "Die Macht der Elemente" zeigt in spektakulären Bildern, wie die Urkräfte der Erde jeden einzelnen Entwicklungsschritt des Menschen von den frühesten Zivilisationsschritten bis heute beeinflussen. Moderator Dirk Steffens bereist den gesamten Globus, um das Wirken von Feuer, Wasser, Erde und Luft zu dokumentieren. Wieso brennt es erst seit 400 Millionen Jahren auf der Erde?

Warum siedelt sich der Mensch bevorzugt an den erdbebengefährdeten Rändern von Kontinentalplatten an? Wie kann Wassermangel zu Fortschritt führen? Und warum ist der Wind für den Aufstieg und Fall vieler Kulturen verantwortlich? Die Macht der Elemente wirkt auf unerwartete Weise, und oft ist nur im Rückblick zu erkennen, warum sich in bestimmten Regionen frühe Kulturen entwickeln konnten und in anderen Gegenden nicht.

Die in HD produzierte Reihe wirkt vor allem durch großartige Landschaftsaufnahmen, aufwändig gedrehte Luftbilder mit modernster Technologie und extreme Zeitrafferaufnahmen. Dirk Steffens erläutert die Elemente nicht nur, sondern macht sie erlebbar. Ganz gleich, ob er mit dem Drachenflieger einen Regentropfen verfolgt, auf der Suche nach Gold in eine traditionelle afrikanische Goldmine hinabsteigt oder den Vulkanausbruch von Santorini an den Klippen hängend erklärt - immer ist der Zuschauer ganz nah am Geschehen.

Stab

  • Moderation - Dirk Steffens
  • Regie - Ruth Omphalius
  • Autor - Charles Colville
  • Kamera - Michael Habermehl, Dirk Nel

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