Sie sind hier:

Mit dem Zug durch Myanmar

Film von Alexander Schweitzer

"Mit dem Zug durch Myanmar": Ein Zug fährt an blühenden Büschen vorbei.

ZDFneo - Mit dem Zug durch Myanmar

Myanmar, das ehemalige Burma, öffnet sich nach einer knapp 50-jährigen Militärherrschaft langsam wieder für Ausländer und Touristen.

Datum:
Sendungsinformationen:
Im TV: 3sat, 02.05.2017, 15:32 - 16:16
Verfügbarkeit:
Leider kein Video verfügbar

Spannend und praktisch gleichermaßen kann man das unbekannte Land mit der Eisenbahn entdecken. Nach dem Besuch der Shwedagon-Pagode, dem Nationalheiligtum Myanmars, beginnt das Schienenabenteuer in Yangon. Morgens um sechs geht es los Richtung Mandalay.

Inmitten von Mönchen und Händlern schaukelt der Zug durch flaches Land, geprägt von Reisfeldern. In Bago sehen die Filmemacher eine Python, von der es heißt, sie sei die Reinkarnation Buddhas. Immer weiter Richtung Norden kommen sie nach Naypyidaw, der neuen Hauptstadt des Landes. Sie wurde aufgrund eines Wahrsagers an dieser Stelle gebaut. Lange war der Bau geheim. Heute leben auf einer Fläche fünf Mal so groß wie Berlin knapp eine Million Menschen. Sie können auf 20-spurigen Straßen zur Arbeit fahren.

In Thazi steigt das Filmteam um. Nun beginnt der Aufstieg nach Shwenyaung, nahe dem berühmten Inle-See. Bei einer Bootsfahrt kann man Einbeinfischer bei ihrer Arbeit beobachten. Außerdem besucht das Film-Team die berühmten schwimmenden Gärten. Danach geht es zurück nach Mandalay, zweitgrößte Stadt Myanmars und letzte Hauptstadt des burmesischen Königreiches. Hier sieht man Goldklopfer bei ihrer ehrenwerten Arbeit und genießt anschließend den Sonnenuntergang am Ayerwady-Fluss.

Am nächsten Tag, sehr früh am Morgen, beginnt für viele Touristen der Höhepunkt: Der Zug verlässt den Bahnhof Richtung Hsipaw im nördlichen Shan-Staat. Diese Region nahe der chinesischen Grenze ist landschaftlich besonders eindrucksvoll und auch die Menschen fühlen sich hier als etwas ganz Besonderes. In Pyin U Lwin warten alte Gharries, bunte Kutschen, auf Touristen - eine Erinnerung an die britische Kolonialzeit, als dieser Ort als kühler Sommeraufenthalt geschätzt wurde. Über eine der höchsten Eisenbahnbrücken der Welt - dem 111 Meter hohen und fast 800 Meter langen Gokteik-Viadukt - geht es weiter im Schritttempo. Noch vor wenigen Jahren waren hier Kameras aus militärischen Gründen tabu. In Hsipaw endet das Schienenabenteuer - das Filmteam ist eingeladen bei einer Shan-Hochzeit bei der sich die Braut Kinder, Glück und Gesundheit wünscht.

Um unser Web-Angebot optimal zu präsentieren und zu verbessern, verwendet das ZDF Cookies. Durch die weitere Nutzung des Web-Angebots stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Näheres dazu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Abonniert auf Mein ZDF! Abo beendet Abo beendet

Sie wechseln in den Kinderbereich und bewegen sich mit Ihrem Kinderprofil weiter.