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Mit Gottes Segen in die Hölle - Der Dreißigjährige Krieg

3. Ende eines Rebellen Film von Luise Wagner-Roos und Martin Papirowski

"Mit Gottes Segen in die Hölle - Der Dreißigjährige Krieg: Ende eines Rebellen": Professor Christian Reiter untersucht alte Schriftstücke mit einer Lupe.

ZDFneo - Mit Gottes Segen in die Hölle - Der Dreißigjährige Krieg

Im dritten Teil der Reihe über den Dreißigjährigen Krieg ist Wallenstein auf dem Zenit seiner Macht, seine Truppen und Kanonen eröffnen ihm alle Möglichkeiten, selbst die Kaiserkrone.

Datum:
Sendungsinformationen:
Im TV: ZDF, 08.05.2017, 03:55 - 04:40
Verfügbarkeit:
Leider kein Video verfügbar
Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2003

Doch ein seltsamer Wahn ergriff den Mann, der seine Macht dem Krieg verdankte: Er verhandelte für den Frieden. Wie kommt es zu diesem Sinneswandel? Erkennt er, dass dieser Krieg militärisch nicht mehr zu gewinnen ist?

Die einfachen Menschen leben in unfassbarem Elend, ganze Landstriche sind buchstäblich menschenleer, allerorten herrscht Hunger. Verzweifelte Menschen werden zu Kannibalen, betteln auf Friedhöfen um die Leichen frisch Verstorbener.

Die Autoren entführen die Zuschauer nach Niederösterreich in die unterirdischen Labyrinthe der Erdställe, in denen sich die Bauern vor den plündernden und mordenden Soldaten verbergen. Sie erleben Leid und Elend der Verwundeten, die Methoden der Feldchirurgen, erfahren vom Aberglauben der Soldaten, die sich durch Zauber und Amulette "schussfest" und unverletzlich zu machen versuchen.

Mit Hilfe einer Hochgeschwindigkeitskamera wird das eigentlich Unsichtbare sichtbar, die furchtbare Wirkung einer Musketenkugel. Opfer oder Täter, Bauer oder Soldat, niemand kann dem Elend, dem Hunger, den Krankheiten und den Seuchen entfliehen. Die filmische Perspektive wechselt zwischen Wallenstein, dem alltäglichen Elend der einfachen Menschen und der wachsenden Furcht seiner Gegner, die schließlich aus Angst seinen Untergang betreiben.

Es beginnt ein Intrigenspiel gegen den ungeliebten Feldherrn, von Historikern detailreich rekonstruiert. Eine Geschichte von Täuschung und Verrat und einer seltsamen Krankheit. Fast 400 Jahre nach seinem Tod wird die Krankenakte Wallenstein wieder geöffnet. Ein pathologisches Gutachten liefert die Hintergründe für die seltsame Verwandlung des Feldherrn. Wallenstein litt unter Syphilis, er war todkrank. Doch seine Feinde kennen keine Gnade. Historiker rekonstruieren den Schlussakt im Leben des großen Mannes. Er stirbt durch die Hand seiner früheren Getreuen, gedungen von den Mächtigen, denen ihr einstiger Retter zu mächtig wurde.

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