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Saskia Vester

als Wachdienstführerin Kristin Bender

Die gebürtige Saarbrückerin Saskia Vester absolvierte ihre Ausbildung an der Neuen Münchner Schauspielschule. Nach ihrer Ausbildung führten sie Theaterengagements seit 1981 unter anderem an die Städtischen Bühnen Augsburg und Nürnberg, ans Stadttheater in Ingolstadt, in die Kampnagelfabrik Hamburg, ans Theater 44 München und die Komödie am Bayerischen Hof.

Als Bühnenschauspielerin zeigte sie ihr Repertoire von komödiantischen über populäre und experimentelle Stücke bis zu Klassikern wie "Nathan der Weise". 1988 übernahm sie eine Rolle in Dieter Wedels TV-Dreiteiler "Wilder Westen inclusive".



Nach ihrem Kino-Debüt "Schatten der Wüste" (1989) war die Schauspielerin 1994 in der Kinokomödie "Frauen sind was Wunderbares" (Regie: Sherry Hormann) zu sehen. Seitdem hat es die gefragte Darstellerin in Film und Fernsehen bisher auf mehr als 75 überwiegend TV-Rollen in unterschiedlichsten Genres wie Drama, Krimi und Komödie gebracht.

Zu Saskia Vesters Arbeiten zählt auch die durchgehende Rolle der Kommissarin Carola Jensen in der ZDF-Reihe "Anwalt Abel".

Rollenprofil

Aus Angst vor den Reaktionen der Kollegen führte Kristin lange ein anstrengendes Doppelleben, um zu verheimlichen, dass sie mit einer Frau zusammen ist. Ihre Freundin konnte das Versteckspiel nicht nachvollziehen und hat sie schließlich verlassen.

Nachdem Kristin trotzdem durch ihre Kollegin Sylvia unfreiwillig geoutet wurde, hatte sie einen Zusammenbruch und versuchte, sich das Leben zu nehmen. Ihr kleiner Freund und Pflegesohn, der Flüchtlingsjunge Enes, konnte sie retten. Kurz darauf lernte sie einen Mann kennen, der sich in sie verliebte: Thomas Behrens.

Das Doppelleben der Kristin B.

Auch der Zwischenfall auf dem Gendarmenmarkt und die angespannte Stimmung auf der Wache gehen an ihr nicht spurlos vorbei. Sie macht viele Überstunden, hat wie die anderen Angst um ihren Job und wird von Enders nicht ausreichend informiert.

Im Dienst entscheidet sie gern konzentriert und schnell. In ihrem Privatleben gelingt ihr das nicht. Sie fühlt sich zu Behrens hingezogen, der sich liebevoll um sie kümmert. Mit seinem Sohn und Enes bilden sie fast schon eine Patchworkfamilie. Kristin will offiziell die Pflegschaft für Enes erhalten. Auch dabei hilft ihr Behrens so gut er kann. Doch ob das ausreicht, um Kristin endgültig zu gewinnen, steht damit noch lange nicht fest.

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