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Super, Heldt!

Neue Folgen ab Januar 2015

Nikolas Heldt hat seine eigene Art, Fälle zu lösen. Er geht selten den geraden Weg und scheut kein Risiko, wenn er es für richtig hält, um Verbrecher hinter Gitters zu bekommen. Dabei legt sich der Bochumer Kriminalkommissar mit den Kriminellen genauso an wie mit seinen Vorgesetzten.

Nikolas Heldt alias Kai Schumann ist als Ermittler menschlicher und als Mensch normaler als man das von einem Helden, geschweige denn von einem Superhelden erwarten könnte. Er ist Kriminalkommissar in Bochum, lässig und manchmal auch ziemlich cool. Aber er ist kein Außerirdischer mit Superkräften, er trägt weder Maske noch Ganzkörperkostüm in Knallfarbe. Bei der Antwort auf die Frage, wann jemand ein Held ist, kommt es wie oft im Leben auf die Perspektive an.

Nicht schnelle, sondern schlaue Lösungen

Für die Menschen, denen Nikolas Heldt bei seinen Fällen hilft, weil sie in Not geraten sind oder unter Druck, weil sie Fehler gemacht haben oder unter Verdacht stehen, für die ist Heldt ein Held. Und oft die einzige Hoffnung: Er schenkt ihnen Vertrauen, glaubt ihnen ihre Wahrheiten, stürzt sich kopfüber ins Risiko und geht für sie über Grenzen. Er will Gerechtigkeit und kämpft für sie, auch mit härteren Bandagen. Und er denkt um die Ecke und sucht nicht nach schnellen Lösungen, sondern nach schlauen. Manchmal bekommt er allerdings auch kräftig auf die Mütze und nicht selten bringen ihn seine Neugier und sein charmantes Understatement so richtig in die Bredouille. Heldt ist eben nicht nur Held, sondern auch Mensch.

Nikolas Heldt mit Chipstüte und Dienstausweis
Nicht nur mit Ausweis und Pistole, sondern auch Snacks bewaffnet: Heldt Quelle: ZDF/Frank Dicks

Autoritäten? Pah!

Dass er nebenbei durch seine Intuition und sein kriminalistisches Gespür Fälle erfolgreich aufklärt, kommt nicht nur daher, dass er ein Ermittler mit Empathie, sondern vor allem ein cleverer Kommissar ist. Das muss ihm sein Vorgesetzter, Hauptkommissar Detlev Grün, dargestellt von Timo Dierkes, neidlos zugestehen, auch wenn dessen eigenwillige und ungewöhnliche Methoden dem gesetzestreuen Chef ein Dorn im Auge sind.

Janine Kunze als leitende Staatsanwältin Ellen Bannenberg, die es recht unerwartet beruflich mit dem Kommissar zu tun bekommt, staunt nicht schlecht, als sie Heldts Personalakte das erste Mal in die Finger bekommt: Das eine so erfolgreiche Aufklärungsquote einem auffälligen Desinteresse gegenüber Autoritäten und einer Fülle von Dienstaufsichtsbeschwerden gegenübersteht, macht sie stutzig - und neugierig. Kann und darf sie das als Neue im Team eigentlich so durchgehen lassen? Wir werden sehen.

Veilchen und Verführungen

Die neue, sechsteilige Krimiserie "Heldt" lebt von den konfliktreichen und humorvollen Begegnungen dieser drei Figuren. Womit Kai Schumann, Janine Kunze und Timo Dierkes da aufwarten, soll uns Spaß machen. Bei Heldt geht es um die ganze Palette von Verbrechen und um die ganze Palette von Wahrheiten. Auch hierbei kommt es bei der Betrachtung eigentlich immer auf die Perspektive an: Nikolas Heldts Blick auf die Welt sorgt für lustige, unerwartete und emotionale Momente, die sich nie zu ernst nehmen und den Zuschauer dabei trotzdem berühren.

Wir freuen uns auf einen "Heldt" in der Welt: auf Frotzeleien und Frechheiten, auf Veilchen und Verführungen und auf Kicker und Kiez. Oder um es mit den Worten von Nikolas Heldt zu sagen: Gehen wir es spielerisch an – ab 28. Januar 2015 immer mittwochs um 19.25 Uhr.

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