Uwe Fellensiek

als Hauptkommissar Henning Storm

Uwe Fellensiek wurde 1955 in Osnabrück geboren und zog 1960 mit seiner Familie nach Bochum. Neben der Schule nahm er Gitarrenunterricht und konzentrierte sich schon früh auf seine Liebe zur Musik.

Uwe Fellensiek spielt Henning Storm
Uwe Fellensiek spielt Henning Storm Quelle: ZDF/Boris Laewen

Mit seiner ersten Band "Llanfaire" spielte er noch in Jugendheimen und auf kleinen Veranstaltungen. Als er 1974 der Kommune Bertha beitrat, gründete er hier die Band "Bertha&Friends", mit der er seine erste LP aufnahm und über mehrere Jahre durch Deutschland, Benelux und Frankreich tourte.

Auftritte bei Festivals

1975 legte er sein Abitur in der Goethe Schule in Bochum ab und begann ein Bergbaustudium in Aachen, das er jedoch nach dem Vordiplom abbrach um nach Bochum zurückzukehren und den Musikclub "Spektrum" zu eröffnen, wo er viele derzeit namhafte Bands präsentierte. Nebenbei studierte er Sport und Englisch an der Ruhr Universität Bochum.

Mit der neugegründeten Band "Kowalski" wurde er 1980 erstmals international bekannt. Mit der LP "Schlagende Wetter", die bei Virgin Records erschien, folgten eine England- und Europa Tour sowie Auftritte bei Festivals wie Roskilde und Pandoras Box. Zeitgleich bekam er seine erste Rolle im Schimanski-Debüt "Tatort - Duisburg-Ruhrort". Nach dem ersten Bruch mit der Band spielte er in Filmen wie Christoph Schlingensiefs "Ègomania - Insel ohne Hoffnung" und "Kinder aus Stein" von Volker M. Ahrend mit sowie am Theater Bonn Bad Godesberg in "A Clockwork Orange" in einer Theaterfassung unter der Regie von Bernd Schadewald in Zusammenarbeit mit den "Toten Hosen".

Fernsehdurchbruch 1999

Mit der LP "Zigeunerbaron" versuchte er 1989 sein Comeback, überwarf sich jedoch früh mit seiner neuen Plattenfirma und übernahm schließlich nach dem Mitwirken an Filmen wie "Manta, Manta", "Voll normaaal" und "The Wonderbeats: Kings of Beat", für den er auch am Soundtrack mitarbeitete und die gleichnamige LP auf einer gemeinsamen Tour mit den "Leningrad Cowboys" vorstellte, eine Hauptrolle als Kripokommissar in der Kriminalserie "Im Namen des Gesetzes". Seine Szene- und Musikclubs "Russ" und "Melville" musste er schließlich dafür aufgeben.

1999 schaffte er als Kommissar Jupp Schatz seinen Fernsehdurchbruch mit der Serie "SK Kölsch", für die er rund 100 Episodenfolgen drehte. Nach weiteren Ausflügen ins Theater wie zum Beispiel "Frohe Feste" von Alan Ayckbourne in Düsseldorf 2006/2007, schloss er sich zuletzt für zwei Jahre und rund 50 Episodenfolgen der ZDF Polizeiserie "Notruf Hafenkante" an. Für 2011 ist sein neues "Kowalski"-Album geplant, das er derzeit in Köln produziert.

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