Zehn Jahre SOKO Leipzig

Anmerkungen der Redaktion zum Jubiläum

Es begann mit einer ungewöhnlichen Idee: eine gekidnappte Straßenbahn, die eine ganze Folge lang quer durch Leipzig fuhr. Darin saß Kriminalhauptkommissar Hajo Trautzschke auf dem Weg zu seiner Tochter Leni und war mitten in eine Geiselnahme geraten, aus der ihn seine Kollegen mit einer cleveren, mutigen Aktion befreiten. So startete "SOKO Leipzig" im Januar 2001 auf Anhieb sehr erfolgreich als zweites SOKO-Format nach dem Klassiker "SOKO 5113" aus München im Vorabendprogramm.

Zehn Jahre später, nach 200 gelösten Krimifällen und einer inzwischen auf sieben Formate angewachsenen SOKO-Dachmarke gehört "SOKO Leipzig" zu den verlässlichen, dauerhaft erfolgreichen Programm-Marken des ZDF. Im Jahre 2003 schaffte die Serie mühelos den Sprung in die Primetime und trägt seitdem wesentlich zum Erfolg des damals neu konzipierten Doppelkrimis freitags abends im ZDF bei.

Hohes Vertrauen und Beliebtheit

Da sind zunächst die Hauptdarsteller Andreas Schmidt-Schaller, Marco Girnth und Melanie Marschke, die vom ersten Drehtag an dabei sind und bei den Zuschauern hohes Vertrauen und Beliebtheit genießen. Nur auf der vierten Position gab es zwei Wechsel, die vielleicht auch mit den ungestümen Charakteren zu tun haben, die dafür entwickelt wurden. Auf Gabriel Merz folgten Tyron Ricketts und Pablo Sprungala. Mit der Weiterentwicklung der Figurenbiografien sind die Protagonisten den Zuschauern über die Jahre richtig ans Herz gewachsen.

Ein weiterer Glücksfall war die Entscheidung für den Schauplatz Leipzig. Die alte Handelsstadt, Heldenstadt aus dem Wendeherbst 1989 und heute boomende sächsische Metropole mit all ihren Kontrasten ist der fünfte Hauptdarsteller der Serie und Quelle vieler Geschichten, die hier recherchiert wurden. Folgen wie "Unerwarteter Nahschuss" über die heimlich vollstreckten Todesstrafen der DDR-Justiz oder "Terminal A" über die heutige Nutzung des Flughafens Leipzig-Halle als interkontinentales Drehkreuz für amerikanische Truppentransporte nach Irak und Afghanistan stehen dafür.

Engagement und Kreativität

Es ist ein weiterer Erfolgsgarant, dass die Entscheider und Entwickler dieser Serie gemeinsam an einem Strang ziehen, um immer wieder neue Ideen in die Tat umzusetzen. Auf der Basis der großen Serienerfahrung der UFA-Fernsehproduktion unter Leitung von Norbert Sauer bringen sich Produzent Jörg Winger und Producerin Henriette Lippold mit hohem Engagement, viel Kreativität und immer wieder ungewöhnlichen Einfällen ganz persönlich in das Projekt ein.

Ohne diese "verrückten" Einfälle wären unsere 90-Minuten-Specials in Moskau, Santo Domingo, Istanbul, Namibia, das Serien-Crossover mit der britischen Krimiweekly "The Bill" in London oder die Mordermittlungen während eines Konzerts der Rockband "Silly" undenkbar gewesen.

Packender Zweiteiler zum Jahresauftakt

Natürlich gibt es auch zum zehnjährigen Jubiläum wieder eine besondere Idee. Zum Jahresauftakt 2011 können sich die "SOKO Leipzig"-Fans auf einen packenden Zweiteiler freuen. Über 180 Minuten wird in "Gefangen" erstmals in der Serie ein folgenübergreifender Krimiplot mit Cliffhanger erzählt, der das SOKO-Team vor eine erneute, besonders harte Bewährungsprobe stellt.


Durch einen Alleingang bringt sich Oberkommissar Jan Maybach in große Schwierigkeiten und wird Opfer einer raffiniert eingefädelten Intrige. Das Unfassbare geschieht: Jan steht unter Mordverdacht, ihm wird der Prozess gemacht und er muss ins Gefängnis. Dort wird es für ihn als Polizisten lebensgefährlich.

Jan steht unter Mordverdacht

Aber zum Glück kann sich Jan Maybach auf seine Kollegen der SOKO verlassen - wie schon Hajo vor zehn Jahren in der Straßenbahn. Fieberhaft versuchen Hajo, Ina und Vince seine Unschuld doch noch zu beweisen. Damit am Ende dieses beliebte Team hoffentlich noch lange erfolgreich im ZDF ermitteln kann!

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