Antonia Bischoff

Kriminalkommissarin

Kriminalkommissarin Antonia (genannt Toni) Bischoff ist jung, schnell, wild, ungestüm, clever, schlagfertig, manchmal unbequem und selten bereit, sich von Erfahrenen etwas sagen zulassen.

Katharina Hahn (Bianca Hein, M.) und Antonia Bischoff (Amanda da Gloria, r.) am Tatort.
Antonia Bischoff (Amanda da Gloria) (re.) Quelle: ZDF und Felix Beßner

Antonia (Toni) Bischoffs zielstrebige und selbstbewusste Art zeichnete sich bereits in ihrer Jugend ab. Bereits vor ihrer Geburt hatte sie ihren Vater verloren. So waren sie und Ihre Mutter auf sich allein gestellt. Schon als Kind unterstützte Antonia ihre Mutter in deren Gasthaus. Sie wurde allerdings von ihr so überbehütet, dass sie das Gefühl hatte, sich davon befreien zu müssen. Nach der Schule machte sie daher erst einmal eine Weltreise, bevor sie dann auf die Polizeischule ging.

Keine Kompromisse, sondern klare Ansagen

Toni ist beruflich wie privat nahezu kompromisslos - wenn sie einmal ein Ziel ins Auge gefasst hat, tut sie alles dafür, um es zu erreichen. Dabei geht sie auch mal an ihre Leistungsgrenze. Ihr stark ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden spornt sie dabei nur noch mehr an. Der Bauch geht immer vor Kopf - sie ist impulsiv und verbiegt sich nie.

Von ihren Mitmenschen fordert sie für ihre Leistungen Respekt ein. Gleichzeitig kann sie ihre Kolleginnen und Kollegen aber auch sehr gut motivieren, ebenfalls das Beste aus sich heraus zu holen.

Manchmal hat sie allerdings Probleme, sich Autoritäten unterzuordnen und nicht über das Ziel hinauszuschießen. Vor allem Niederlagen und eigene Fehler gesteht sie sich nur sehr schwer ein. Ihre Unnachgiebigkeit kann dann für die Anderen anstrengend werden. Auch ihre einfache, direkte Sprache und ihr derber Humor lässt sie immer wieder anecken.

Raue Schale – weicher Kern

Hinter ihrem starken Auftreten verbirgt sich natürlich auch die ein oder andere Schwäche, die sie allerdings um keinen Preis nach außen kommunizieren will. Gar nicht zu ihr zu passen scheint beispielsweise ihr Ekel vor Leichen. Sie hat das mittlerweile gut im Griff, aber bei besonders arg zugerichteten Toten muss sie nach wie vor mit der Übelkeit kämpfen. Allerdings versucht sie diesen Makel konsequent vor ihren Kolleginnen und Kollegen zu verbergen. Auch Liebe und Beziehung sind für sie Themen, die sie von sich fernhält – zu groß schätzt sie die Gefahr ein, ihre Unabhängigkeit zu verlieren.

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