Neue Fälle und neuer Name

Aus SOKO 5113 wird SOKO München

"SOKO 5113" heißt ab Januar 2016 "SOKO München". Das Team um Hauptkommissar Arthur Bauer (Gerd Silberbauer) ermittelt in zwölf neuen Fällen. Parallel dazu gibt es einen folgenübergreifenden Erzählstrang, bei dem es um verdeckte Polizeiarbeit geht.

Wenn das keine Erfolgsgeschichte ist: Am Montag, 2. Januar 1978, 18.00 Uhr, versammelten sich 9.73 Millionen Zuschauer vor den Fernsehgeräten: Es lief die erste Folge der Krimiserie SOKO 5113 mit dem Titel "Einsatz: 22.00 Uhr". Am Montag, 4. Januar 2016, 18.05 Uhr – fast auf den Tag genau 38 Jahre später – läuft die 564. Folge mit dem Titel "Restart".

Wohl kaum einer der Beteiligten oder Senderverantwortlichen hat damals geahnt, dass die erste SOKO zur längst laufenden deutschen Serie werden sollte. Für sechs weitere SOKOs wurde sie in den folgenden Jahrzehnten zum Vorreiter, die jede für sich inzwischen längst ihre eigene Erfolgsgeschichte geschrieben hat und die zu einer der beliebtesten Marken des ZDF geworden sind.

Die SOKO 5113 hat es so weit gebracht, weil sie "immer mit der Zeit gegangen, an ihr gewachsen und auf der Höhe der Zeit geblieben ist" (Norbert Himmler anlässlich der Ausstrahlung der 500. Folge im Januar 2013).

Um dieses Erfolgsmotto fortzuschreiben, erfährt die Münchner SOKO erneut Veränderungen:

In einem folgenübergreifenden Erzählstrang wird parallel zum jeweiligen Hauptfall über zwölf Episoden hinweg in einem zusätzlichen Fall verdeckt ermittelt. Eine junge Frau kommt dabei ins Spiel, die den SOKO-Kommissaren zum Rätsel wird.

Für die geographische Einordnung trägt sie künftig, wie die anderen SOKOs auch, den Städtenamen im Titel und heißt "SOKO München". Die bisher namensgebende Telefon-Durchwahl der SOKO bleibt aber selbstverständlich die 5113.

Trotz einiger Metamorphosen wie geänderte Strafdelikte, der an heutige Sehgewohnheiten angepasste Look oder Personalveränderungen im Laufe der Jahre, bleibt das Wesentliche doch gleich: "Spannende Geschichten gepaart mit Humor und bayerischer Herzlich- und Ruppigkeit, [...] und die Erkundung der Abgründe der menschlichen Seele unter dem weiß-blauen Himmel" (Axel Laustroer im November 2005).

Der Zuschauer bekommt einiges geboten in der SOKO München: Schauplätze, von denen man nicht gedacht hätte, dass sie zu Tatorten werden können, Menschen, denen man alles, nur keinen Mord zugetraut hätte und Mordmotive, die zu denken geben. Der Dreiklang aus Spannung, Emotionalität und Humor prägte die SOKO 5113 bisher und wird die SOKO München weiterhin bestimmen. Dem Fanpublikum sei an dieser Stelle für seine Treue herzlich gedankt.

Dagmar Ungureit
Redaktion Reihen und Serien II

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