Gewusst wie ...

Was hinter den Experimenten aus der Sendung steckt

Spannende Experimente leiten die Fragen ein, die die beiden Teams in der großen Jubiläumsshow von "1, 2 oder 3" zu beantworten haben. Doch was ist die Erklärung hinter den verblüffenden Phänomenen? Hier gibt es die Antwort.

Steven Gätjen und Elton
Steven Gätjen und Elton Quelle: ZDF

Der "Zeichen-Trick-Fisch"

In einem der Experimente bringt Steven einen Fisch zum Schwimmen, den er mit einem Tafelstift (Board-Marker) auf einen Porzellanteller aufgemalt hat. Der Fisch kann natürlich nur in Flüssigkeit schwimmen - aber in welcher? In Wasser, Speiseöl oder Nagellackentferner?

Steven macht die Probe. Zuerst versucht er es mit Öl, dann mit Nagellackentferner. Während sich der gezeichnete Fisch im Nagellackentferner sofort auflöst, tut sich gar nichts, wenn man ihn mit Speiseöl in Kontakt bringt. Dann gibt er den Teller ins Wasser, bis sich der Fisch löst und schwimmt. Das Ergebnis des Experiments: Der Fisch schwimmt nur in Wasser!

Und das ist die Erklärung: Die Zeichnung trocknet sehr schnell und der Farbfilm auf dem Teller bildet sehr schnell eine Einheit. Dieser Film löst sich im Wasser wie eine Folie, weshalb sie dann auch im Wasser schwimmt.

Der "Monster-Schokokuss"

In einem weiteren Experiment erzeugt Steven einen riesig großen Schokokuss. Dazu nimmt er einen ganz normalen Schokokuss und legt ihn unter eine Glocke. Mit einer Vakuumpumpe saugt er die Luft ab. Die Folge: Der Schokokuss wird immer größer und größer. Doch nur vorübergehend: Als Steven wieder Luft in die Glocke hereinlässt, schrumpft der Schokokuss wieder auf seine normale Größe.

Und das ist die Erklärung: Weder Treibgase noch Explosionen sind dafür verantwortlich, dass der Schokokuss sich aufbläht. Auch Luft hat ein gewisses Gewicht, das normalerweise dafür sorgt, dass der Schokokuss in Form bleibt. Wird die Luft nun abgesaugt, drückt weniger Gewicht von außen auf den Schaum. Die Schaumbläschen dehnen sich  aus und werden zu richtig großen Blasen - der Schokokuss wird groß und die Schokoladenhülle platzt auf. Wird die Luft wieder hineingelassen, so presst der Luftdruck die Schaumblasen wieder zu Bläschen zusammen und der Schokokuss schrumpft.

Wer möchte, kann das Ganze übrigens auch zuhause "im Kleinen" ausprobieren. Statt einer Vakuumpumpe benutzt man dazu ein ganz normales Einmachglas und einen Strohhalm. Den Schokokuss steckt man in das Einmachglas und verschließt dieses fest mit dem Deckel. In den Deckel bohrt man ein kleines Loch, in das man einen Strohhalm steckt. Nun saugt man kräftig die Luft aus dem Einmachglas. Durch das Saugen am Strohhalm entfernt sich die Luft aus dem Glas - der Schokokuss bläht sich auf!

Aus CDs werden "Luftballons"

In Zeiten, in denen viele Menschen Musik streamen oder als Download hören, wird die CD zum Staubfänger im Regal. Jahrelang nicht gehört, nimmt sie nur Platz weg. Dabei kann eine CD eine Party ordentlich aufpeppen, selbst wenn man sie nicht hört. Steven präsentiert den Kandidaten also einen Stapel CDs, dazu Münzen und Feuerzeuge und fragt: Was ist möglich, wenn man eine alte CD mit einer Münze und einem Feuerzeug bearbeitet hat? Die Antwort: Man kann durch Pusten ein Gebilde erzeugen, das an Luftballons erinnert.

Und das ist die Erklärung: Obwohl man sie umgangssprachlich auch als "Silberling" bezeichnet, ist eine CD aus Kunststoff. In der Regel ist sie mit einer Beschichtung bedruckt. Diese Beschichtung kann man mit der Münze wie bei einem Rubbellos abreiben. Erhitzt man die CD nun mit einer Flamme, ändert sich der Aggregatzustand des Plastiks von fest zu flüssig und kann nun durch Pusten zu Blasen verwandelt werden.

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