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Neue Hoffnung, trotz zerstörter Kindheit

Endlich angstfrei leben

Das Inselparadies der Philippinen ist für viele der Urlaubstraum schlechthin. Für viele Kinder dort gleicht das Leben jedoch mehr einem Albtraum.

2 min
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02.12.2020
02.12.2020
Video verfügbar bis 31.12.2020, in Deutschland, Österreich, Schweiz
Die schönsten Weihnachts-Hits: Endlich angstfrei leben - Kinder auf den Philippinen
Endlich angstfrei leben
Quelle: MISEREOR

Um die 100.000 Kinder werden jährlich für Prostitution und Pornografie missbraucht. Der Ursprung der sexuellen Gewalt liegt meist in der Armut begründet. Nicht selten beginnt das Leid schon in den Familien. In der Provinz Zambales rettet die Organisation PREDA Mädchen aus ihrem Martyrium. Sie holen sie aus der Prostitution in ein Kinderschutzhaus. Gründer der Organisation ist der irische Pater Shay Cullen. Hier bekommen die Mädchen neben Unterricht etwas besonders Kostbares: Selbstwertgefühl. Denn viele dieser Kinder halten sich nach Jahren des Missbrauchs für wertlos. Wie auch die heute 15-jährige Julia, die 2019 von PREDA gerettet wird. Den Mädchen wird auch therapeutische Hilfe geboten.

Schutz und Heilung für missbrauchte Mädchen

Die schönsten Weihnachts-Hits: Endlich angstfrei leben - Kinder auf den Philippinen
Kinderschutzhaus: Victoria Children's Home
Quelle: MISEREOR/van Eickels

Das Mädchenhaus von PREDA ist zunächst einmal ein Schutzhaus. Es fängt die Kinder unter meist dramatischen Umständen auf, kommerziell oder familiär missbraucht. Die ersten Schritte gelten dem unmittelbaren Wohlergehen der Mädchen, sie sollen neue Sicherheit gewinnen nach den Erfahrungen grenzenloser Bedrohung und Misshandlung. Die therapeutische Begleitung setzt zunächst darauf, das Erlebte sprachfähig zu machen. Oft muss das Kind begreifen, dass es nicht selbst an dem, was mit ihm passiert ist, schuld ist. Das alleine dauert schon. Ein wichtiges Thema, das dabei meistens auftaucht, ist die Beziehung zur Familie. Das kann hilfreich sein, aber es kann auch belastend und kontraproduktiv wirken. PREDA unterstützt achtsam eine Annäherung zwischen dem misshandelten Mädchen und seiner Familie. Telefonate sind das eine. Besuche aber werden begleitet, sei es bei der Familie, sei es im Mädchenhaus. Es gibt auch zweimal im Jahr einen Familientag. Wenn die Sozialarbeiter einen guten Eindruck haben, ist eine Rückkehr in die Familie möglich. Aber Sicherheit und Wohlbefinden des Kindes haben absoluten Vorrang.

Quelle: MISEREOR

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