Nina Eichinger im Interview

Bereits zum dritten Mal moderiert Nina Eichinger den "ECHO Klassik". Im Interview berichtet sie über ihre persönlichen Erfahrungen mit der Klassik.

ZDF: Sie moderieren den "ECHO Klassik" nun bereits zum dritten Mal. An welche Begebenheit erinnern Sie sich besonders gerne?

Nina Eichinger: Tatsächlich waren es die Proben beim ersten Mal. Ich war unglaublich aufgeregt und hatte keine Ahnung, was mich erwartet. Dann war da dieses wunderschöne Konzerthaus,  und plötzlich klang die Musik des Orchesters durch den Saal. Ganz nah dran zu sein, sich zwischen die Instrumente zustellen, das war für mich ein richtiges Highlight!

ZDF: Klassik gilt vielen als elitär und kompliziert. Wie sehen Sie das und wie könnte man dieser Meinung begegnen?

Eichinger: Ich halte nicht viel von solchen Aussagen. Das Schöne an Kunst und vor allem an Musik ist, dass es Menschen verbindet. Jung/alt, reich/arm - ganz egal welcher Herkunft oder Sprache. Ich glaube keinem, wenn er sagt, er kann Klassik nicht leiden. Vielleicht bestimmte Komponisten oder Stücke, aber ich bin mir sicher, dass jeder etwas finden wird, was ihn berührt. Gleichzeitig weiß ich auch, dass selbst der passionierteste Geiger oder Dirigent auch andere Musik hört. Wie gesagt Musik verbindet!

ZDF: Wie sind Sie zum ersten Mal mit Klassik in Berührung gekommen?

Eichinger: Durch meine Familie. Meine Eltern, aber auch meine Großeltern hörten viel Klassik zu Hause. Mein Großvater war sogar ein richtiger Wagnerianer! Gleichzeitig liefen aber auch die Stones, die Beatles und im Auto meiner Mutter immer ganz laut das Radio mit den letzten Hits. Das war bei uns immer ganz ungezwungen und gemischt.

ZDF: Welche Musik mögen Sie neben der Klassik?

Eichinger: Sehr viel! Bei mir läuft eigentlich fast immer Radio oder eine CD! Ich würde mal sagen: Außer Heavy Metall und Hardcore Techno bin ich für fast alles offen. Momentan sehr gern Jamie Cullum, Feist sowieso fast immer, und ich hab tatsächlich Jamiroquai gerade wieder entdeckt.

ZDF: Der "ECHO Klassik" wird dieses Jahr in München verliehen. Freuen Sie sich auf Ihr Heimspiel?

Eichinger: Ich muss sagen, ich werde das Konzerthaus vermissen. Aber ich freue mich, ein solches Event in meiner Heimat München moderieren zu können! Es ist ein ganz anderes Gefühl, von zu Hause in die Arbeit radeln zu können und später im Publikum hoffentlich viele bekannte Gesichter zu sehen! Schön, dass der "ECHO Klassik" zu uns kommt!

Das Interview führten Tobias Feilen und Timo Rieth

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