"Märchen enden gut"

Sängerin und Musicaldarstellerin Oonagh im Porträt

Zwei Echo-Auszeichnungen und zahlreiche Nominierungen, sowie Gold- und Platinawards für ihre Alben zeugen davon, dass Oonagh längst zu den erfolgreichsten Künstlerinnen Deutschlands zählt. Mit ihrem Musikstil zwischen Ethno-Pop, mittelalterlichem Folk und modernem Schlager, und mit ihren märchenhaften Texten aus tausend Welten der Fantasie hat sie geschafft, woran viele andere scheitern: Sie hat sich ihr eigenes Genre geschaffen.

Oonagh zählt zu den deutschen Shootingstars der Jahre 2014/2015. Mit ihrem ersten Album gelangte sie bis auf Platz 3 der Charts und wurde mit zwei "Echos" prämiert. Als Alleinstellungsmerkmal der Sängerin gilt, dass sie ihre Lieder teilweise auf Elbisch singt, der Fantasiesprache von Tolkins Epos "Herr der Ringe".

Oonagh
Sängerin und Musicaldarstellerin Oonagh Quelle: Christian Barz

Herkunft und Anfänge

Die Tochter einer bulgarischen Musiklehrerin und eines Pizzabäckers wurde am 16. April 1990 in Wolfsburg als Senta-Sofia Delliponti geboren. Mit neun Jahren beteiligte sie sich an einem ersten Talentwettbewerb. Als Kind erlernte sie Geige und Klavier. Schon früh war klar, dass der künstlerische Weg ihre Zukunft bestimmen sollte. Als 13-Jährige belegte der Teenager den dritten Platz bei der "SAT 1"-Casting-Show "Star Search" in ihrer Altersgruppe. Bereits mit 16 Jahren ging Delliponti allein nach Berlin, um dort eine Schauspielschule zu besuchen. Ihre erste Single "Ich sehe was, was du nicht siehst" wurde als Titelsong der siebenten Staffel von "Big Brother" ausgewählt. Nach einer Zeit als Mitglied des Ensembles des Musicals "Tanz der Vampire" in Stuttgart und Oberhausen erhielt sie eine Rolle in der "RTL"-Daily Soap "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" als Tanja Seefeld. Insgesamt blieb Delliponti der Serie von 2010 bis 2013 treu.

Die Erfolgsgeschichte Oonagh

Nach einigen früheren Versuchen sich als Sängerin zu etablieren (2006: "Scheißegal", 2007: "Ich sehe was, was du nicht siehst") entschloss sie sich mit dem Ende ihres Theaterengagements vollends auf die Musik zu setzen. Anfang 2014 entstand das Pseudonym Oonagh (in der Sage keltische Feenkönigin). Musikalisch dem Pop und der Weltmusik verbunden, sang sie einen Teil der neu produzierten Lieder in Tolkins Fantasiesprache Elbisch ein. Oonagh schrieb die Texte auf Deutsch und ließ sie von einem Experten ins Elbische übertragen. Als musikalisches Vorbild galt für die junge Künstlerin die isländische Sängerin Björk, über die sie meinte: "Sie benutzt Sprache einfach aus Emotionen heraus, ohne dass es Sinn macht. Eine Fantasiesprache. Sodass man die Musik vor allem emotional wahrnimmt" ("Berliner Morgenpost", 20.4.2015).

Ende Januar 2014 erschien ihr Debüt "Oonagh" beim "Universal"-Label "AIRFORCE1 RECORDS" (D # 3). Nach der Veröffentlichung ging Oonagh mit Santiano auf Tournee, was für einen zusätzlichen Popularitätsschub sorgte. Für das kommerziell herausragende Debütalbum, mit der ersten Singleauskopplung "Gäa", wurde sie für einen "Echo" 2014 nominiert. Im folgenden Jahr erhielt sie zwei Trophäen für ihr Erstlingswerk in den Kategorien "Künstlerin national Rock/Pop" und "Nachwuchspreis national/international". Am 13. März 2015 erschien das Zweitwerk "Aeria" mit 13 neuen Titeln auf Deutsch, Elbisch und Quechua, einem südamerikanischen Dialekt, der in Bolivien, Ecuador und Peru als Amtssprache verwendet wird. Auch diese Platte konnte sich ausgezeichnet in Szene setzen und verzeichnete einen zweiten Platz in den deutschen Albumcharts. Mit dieser Veröffentlichung war Oonagh ab April 2015 auf ihrer ersten Solo-Tournee in Deutschland unterwegs.

Mit "Märchen enden gut" gelang Oonagh im Winter 2016 die dritte Top-Ten Platzierung in den deutschen Albumcharts. Im November 2017 erscheint die Märchenedition ihres dritten Albums.

Am Sonntag, 5. November geht Oonagh zusammen mit der Band Santiano und weiteren musikalischen Gästen auf eine Reise an die Ostseeküste - "Hoch im Norden", 10:15 Uhr im ZDF!

Quellen: Eintrag "Oonagh" in Munzinger Online/Pop - Pop-Archiv International; Universal Music

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