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"Das Leben ist eine Wundertüte"

Interview mit Steven Gätjen

Der Moderator über seine Sendung "Sorry für alles", Überraschungen aller Art und sein eigenes buntes Leben.

Steven Gätjen

Steven, was war Deine erste Reaktion auf das Format?

Steven Gätjen: Ich glaube, dieses bisschen Schadenfreude, was man da als Zuschauer verspürt, das haben wir alle in uns drin. Und "Sorry für alles" ist da komplett anders, weil das auf eine viel freundlichere Art und Weise stattfindet, da wir ja das Leben einer Person umkrempeln, ohne dass sie wirklich weiß, was da geschieht. Das heißt, wir bringen sie in Situationen - und das hat, glaube ich, jeder von uns selber persönlich schon einmal gehabt –, in denen man sich fragt, wo die Kamera ist, weil das so absurd per Zufall doch gar nicht passieren kann. Ich finde es rundum eine sehr positive, schöne, andere Art und Weise Fernsehen zu machen.

Das heißt, es hat tatsächlich keiner im Vorfeld Lunte gerochen?

Gätjen: Nein, es hat keiner Lunte gerochen, es hat keiner gesehen, wo wir alle Kameras aufgestellt haben und Mikrofone eingebaut haben. Aber es geht ja auch darum, dass das ganze Umfeld Stillschweigen hält. Das war nicht immer nur eine Person, sondern das war meistens der ganze Familienverbund. Zum Glück ist nichts passiert. Das war das Allerwichtigste.

Eigentlich seid Ihr in der Rolle, die Teilnehmer zu überraschen. Gab es für Euch denn auch die ein oder andere Überraschung?

Gätjen: Ein Kandidat hat ein Auto, das niemand anders anrühren oder fahren darf, und wir haben es geschafft, dass Horst Lichter uns unterstützt und mit der Tochter dieses Kandidaten das Auto fährt. Und der sieht das im Studio. Da weißt Du natürlich nicht, was passiert jetzt. Geht er schreiend raus? Das kannst Du nicht planen.

Hast Du Dir selbst schon einmal überlegt, wie es wäre, wenn Dein Leben gefilmt werden würde - also Dein Leben als Truman Show?

Gätjen: Ich habe schon genügend Situationen in meinem Leben erlebt, wo ich gedacht habe "Halleluja, das hat doch irgendjemand inszeniert und will mich jetzt foppen."

Wenn Dein Leben eine Show oder eine Sendung wäre, wie würde Sie heißen und um was würde es gehen?

Gätjen: Wenn mein Leben eine Fernsehshow wäre, würde ich sie "Die Wundertüte" nennen. Das Leben ist eine Wundertüte, und wenn ich mir mein bisheriges Leben anschaue, war es immer eine Wundertüte. Ich finde, das Leben ist einfach so geil und so bunt und so spaßig und da passiert ständig etwas. Und genauso wäre das auch in der Show.

Das Interview führte Lydia Bautze (all4radio)

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