Wie im Film

Michael Bolton mag den Kölner Dom und Helene Fischer

Michael Bolton ist ein sehr erfolgreicher amerikanischer Popmusiker. Schon zwei Mal hat der 64 Jahre alte Künstler den "Grammy Award" gewonnen, die höchste musikalische Auszeichnung in den USA. Über 52 Millionen verkaufte Tonträger sprechen für die Popularität des Sängers aus dem Bundesstat Connecticut. Michael Bolton interpretiert vornehmlich Rockballaden.

Michael Bolton
Michael Bolton Quelle: Andrew Macpherson

ZDF.online: Lassen Sie uns zunächst über Ihre neue CD "Songs of Cinema" reden. Das ist auch für Sie etwas ganz Besonderes, oder? 

Michael Bolton: Ja, das war ein wirklich außergewöhnliches Projekt. Da steckt unheimlich viel gute Arbeit drin. Ich habe mir extra Zeit gelassen, die Neu-Kompositionen der Songs zu schreiben. Meine ganze musikalische Erfahrung fließt da mit ein. Das war ein schöner, langer Prozess, von der Idee bis zur Veröffentlichung.

ZDF.online: Was können wir hören?

Michael Bolton: Neue Interpretationen von echten musikalischen Filmklassikern. Ich habe sie mir gewissenhaft ausgesucht. Mir musste natürlich der Song gefallen, aber auch der Sänger und natürlich der Film zu dieser Musik. Gerade Filmmusik ist sehr emotional und weckt oft tiefe Gefühle. Das ist ihre Aufgabe und ein sehr hoher Anspruch.   

ZDF.online: Haben Sie einen Lieblingsfilm?

Michael Bolton: Ja, ich mag "Godfather 1 und 2" ("Der Pate") sehr gerne.

ZDF.online: Wie oft haben Sie die Filme schon im Kino gesehen?

Michael Bolton: Ziemlich oft, allerdings nur sehr selten im Kino. Ich sitze ja oft im Flugzeug und fliege lange Strecken. Da nutze ich die Zeit, um mir gute Filme anzuschauen. Das ist dann ein ganz besonderes Kinoerlebnis.

ZDF.online: Aktuell sind Sie in Deutschland. Wie gefällt es Ihnen hier?

Michael Bolton: Ich glaube, ich war 1988 das erste Mal in Deutschland. Da stand die Mauer noch. Die meiste Zeit verbrachte ich seitdem in Köln, Hamburg, Frankfurt oder München. Das sind alles sehr schöne Städte mit einer großen Geschichte. Ich bin übrigens ein großer Fan vom Rhein und dem Kölner Dom. Das ist ein wirklich sehr beeindruckendes Gebäude. Jetzt wohne ich für ein paar Tage in Berlin. Da interessiert mich besonders die Ost-West Geschichte. Ich besuche dort zum Beispiel das Mauermuseum.

ZDF.online: Sie sind ein politischer Mensch?

Michael Bolton: Ja, meine ganze Familie ist das. Mein Vater war stark in der Lokalpolitik engagiert. Ich nutze regelmäßig meine guten Kontakte zu amerikanischen Kongressabgeordneten in Washington, um auf meine Stiftung aufmerksam zu machen.

ZDF.online: Welches Ziel hat Ihre Stiftung?

Michael Bolton: Wir helfen armen Kindern, denen Gewalt angetan wurde. Sehr häufig sind es Flüchtlingskinder, die allein in die USA gekommen sind. Aber wir unterstützen auch andere Kinder. Meine Stiftung sammelt Geld, damit es ihnen besser geht. In der Schule helfen wir mit Büchern, wir verteilen nahrhaftes, gesundes Essen und sorgen für ein ordentliches Zuhause. Die Kinder sollen raus aus der Spirale der Gewalt. 

ZDF.online: Sie sind in Deutschland auch schon mit Helene Fischer aufgetreten. Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? 

Michael Bolton: Sie ist eine großartige Künstlerin, voller Energie und mit sehr viel Disziplin. Wir treffen uns noch immer, wenn ich nach Deutschland reise. Ich hatte ihr mal früher geraten, sie sollte auch in den USA Karriere machen. Sie hat die Power dafür und singt auch ganz toll und akzentfrei in Englisch. Aber mittlerweile ist sie ja so erfolgreich in Deutschland, da fehlt einfach die Zeit für die USA. Schade, ich hätte sie gerne dabei unterstützt.    

Das Interview führte Torsten Haselbauer

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