Sie sind hier:

Deutsches Frauen-Team macht richtig Spaß

Sport - Deutsches Frauen-Team macht richtig Spaß

Der 7,5 km Sprint der Damen vom 18.12.2015 aus Pokljuka in Slowenien.

Beitragslänge:
62 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 17.12.2016, 11:51
Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2015

Beim Weltcup-Sprint im slowenischen Pokljuka haben die deutschen Biathletinnen eine beeindruckende Vorstellung hingelegt. Laura Dahlmeier als Zweite und Franziska Hildebrand als Dritte verpassten den Sieg nur knapp. Schnellste war die Französin Marie Dorin Habert.

Das gute deutsche Ergebnis komplettierten die Mannschaftskolleginnen Maren Hammerschmidt auf Rang sieben,  Franziska Preuß als Neunte, Vanessa Hinz (13.) und Miriam Gössner auf Platz 15.

"Der Wahnsinn"

Über 7,5 km verpasste Dahlmeier ihren vierten Weltcup-Erfolg um 1,1 Sekunden, Hildebrand den zweiten Sieg ihrer Karriere und damit die mögliche Führung im Gesamtweltcup um 13,0 Sekunden.

"Das ist total schön und einfach der Wahnsinn. Es war brutal eng", sagte Dahlmeier, während Hildebrand im ZDF ergänzte: "Ich war auf der letzten Runde nicht mehr ganz so frisch. Aber ich denke, es war wieder ein tolles Rennen."

Gute Ausgangsposition

Und deshalb herrschte eine Woche nach den furiosen Auftritten von Hochfilzen erneut große Freude im deutschen Lager. Das Sextett verschaffte sich damit eine gute Ausgangsposition für das Verfolgungsrennen am Samstag (13.30 Uhr/ZDF). "Da ist alles drin. Viermal schießen, das mag ich", sagte Dahlmeier.

Während die 22-Jährige aus Partenkirchen sich nach ihrer Erkältung und dem verpassten Weltcup-Auftakt in Östersund allmählich in die Weltspitze zurückkämpft, ist Hildebrand dort schon eine feste Größe. Dass die 28-Jährige als erste Deutsche nach Rekordweltmeisterin Magdalena Neuner in das Gelbe Trikot der Gesamtweltcupführenden schlüpfen wird, ist eigentlich nur eine Frage der Zeit.

Tolle Trefferquote bei Hildebrand

Ausschlaggebend für Hildebrands erneut tolles Resultat war neben der starken Laufleistung mal wieder der souveräne Auftritt am Schießstand. Von den in dieser Saison bislang 113 abgefeuerten Schüssen fanden 106 den Weg ins Schwarze.

Mit einer Trefferquote von knapp 94 Prozent zählt die Deutsche damit zu den absoluten Spitzenschützinnen im Weltcup. "Es war gut, dass ich zweimal mit Null durchgekommen bin", sagte Hildebrand: "Das ist gut für den Kopf. Da weiß man, dass man vorne dabei ist."

Tags zuvor hatte bereits Simon Schempp den Sprint gewonnen und geht nach seinem siebten Weltcupsieg ebenfalls als Erster ins Jagdrennen (11.15 Uhr). Der letzte Weltcup des Jahres endet am Sonntag mit dem Massenstart.

Um unser Web-Angebot optimal zu präsentieren und zu verbessern, verwendet das ZDF Cookies. Durch die weitere Nutzung des Web-Angebots stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Näheres dazu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Gemerkt! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Abonniert! Abo beendet