Sie sind hier:

DSV-Staffel landet nach Aufholjagd auf Platz zwei

Sport - DSV-Staffel landet nach Aufholjagd auf Platz zwei

Nach einer Achterbahnfahrt mit zwischenzeitlich über zwei Minuten Rückstand muss sich die Deutsche Staffel auf der Zielgerade nur knapp den Biathletinnen aus der Ukraine geschlagen geben.

Beitragslänge:
4 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 12.01.2017, 08:00

Die deutsche Damen-Staffel hat zum Abschluss des Heim-Weltcups in Ruhpolding den Sieg nur knapp verpasst. Nach zwei Strafrunden von Miriam Gössner mit über zwei Minuten schon aussichtslos im Rückstand, musste sich Schlussläuferin Laura Dahlmeier im Zielsprint um 1,2 Sekunden der Ukrainerin Olena Pidhrushna.

"Am Schluss ist es etwas blöd gelaufen, das war schade und ein bisschen unglücklich", sagte Dahlmeier, die Olena Pidhrushna auf den letzten Metern ziehen lassen musste. Die Ukrainerin schnitt Dahlmeier den Weg ab, blieb dabei aber im Bereich der Regeln und siegte mit 1,2 Sekunden Vorsprung. Trotzdem meinte Dahlmeier: "Wir sind mega happy, das war ein grandioser Erfolg, und sie hat sich korrekt verhalten."

Gössner patzt am Schießstand

Ohne die beiden geschonten Staffel-Weltmeisterinnen Franziska Hildebrand und Vanessa Hinz schien ein Podestplatz schwierig zu werden. Und das schien sich nach dem starken Beginn von Karolin Horchler zu bewahrheiten. Denn Gössner bestätigte mit zwei Strafrunden im leichteren Liegendanschlag ihre bisherige magere Trefferquote von nur 72 Prozent. "Ich kann mir die Liegendfehler beim besten Willen nicht erklären", sagte Gössner mit Tränen in den Augen.


Doch dann begann die furiose Aufholjagd. Hammerschmidt - als Elfte mit 1:48,8 Minuten Rückstand in die Loipe gegangen - brachte dank eines phänomenalen Auftritts Deutschland auf Rang zwei. "Es ging brutal gut, wir hatten auch tolle Ski", sagte Hammerschmidt mit einem breiten Grinsen im Gesicht.

Meter für Meter rangesaugt

Dahlmeier, im Massenstart hinter Hildebrand Dritte geworden, saugte sich Meter für Meter ran und überholte vor dem entscheidenden Schießen die führende Ukrainerin. Dann musste Dahlmeier aber anders als ihre Konkurrentin einmal nachladen und ging mit einem Rückstand von neun Sekunden auf ihre letzte Runde - mit dem besseren Ende für die Ukrainerin.

Um unser Web-Angebot optimal zu präsentieren und zu verbessern, verwendet das ZDF Cookies. Durch die weitere Nutzung des Web-Angebots stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Näheres dazu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Gemerkt! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Abonniert! Abo beendet