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Schempp und Peiffer auf dem Podest

Sport - Schempp und Peiffer auf dem Podest

Beim letzten Biathlon-Sprint der Männer im sibirischen Chanty-Mansijsk sind zwei DSV-Athleten aufs Podest gelaufen: Simon Schempp wurde 2.,Arnd Peiffer kam auf Rang 3. Es siegte Julian Eberhard (AUT).

Beitragslänge:
1 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 17.03.2017, 16:00

Beim Sieg des Österreichers Julian Eberhard beim Saisonfinale in Chanty-Mansijsk spurteten Simon Schempp und Arnd Peiffer im letzten Sprintrennen der Saison auf Rang zwei und drei. Für Eberhard war es der erste Weltcupsieg überhaupt.

Alle drei waren ohne Schießfehler geblieben. Dabei lag Schempp nur 1,1 Sekunden hinter dem Sieger und Peiffer 23 Sekunden.

Deutsche Läufer zufrieden

"Natürlich bin ich sehr zufrieden. Ich habe mich die vergangenen Tage schon gut gefühlt", sagte Schempp im ZDF. Peiffer ergänzte an seinem 29. Geburtstag: "Hier in Sibirien ergeht es mir oft ganz gut. Eberhard gehört nunmal zu den besten Läufern. Es wundert mich nicht, dass er ganz vorne ist."

Zwar nicht ganz vorne, aber in der Spitzengruppe und daher mit glänzenden Aussichten auf das Verfolgungsrennen am Samstag landeten auch Lesser (Frankenhain) und Doll (Breitnau). Während Lesser, Verfolgungs-Weltmeister des Jahres 2015, ohne Fehlschuss blieb und am Ende auf Platz fünf stand, reichte es für Doll trotz einer Strafrunde noch für den achten Platz.

Gutes Schießen als Grundlage

Basis für die tollen Resultate waren tadellose Vorstellungen am Schießstand und furioseLeistungen in der Loipe. Das DSV-Quartett, das bei der WM in Oslo noch ohne Einzelmedaille geblieben war, agierte am Schießstand höchst konzentriert und konnte wie so oft in der ausklingenden Saison auf die ausgezeichnete Arbeit der Ski-Techniker vertrauen.


"Immer, wenn ich eine Startnummer überstreife, will ich ganz vorne landen. Ich habe wie immer versucht, das Optimum herauszuholen", sagte Schempp.

Es geht um nichts mehr

Dabei war das vielleicht nicht unbedingt zu erwarten. Denn mehr als ein Auslaufen unter Wettkampfbedingungen ist der Weltcup im fernen Sibirien eigentlich nicht - weil bei denMännern schlichtweg sämtliche Entscheidungen bereits gefallen sind. Der Franzose Martin Fourcade hat neben seinem fünften Triumph im Gesamtweltcup nacheinander, eine zuvor nie erreichte Serie, auch die Siege in allen Einzeldisziplinen feiern können. Das wohltuende Gefühl durch vordere Platzierungen, mit dem sich die Biathleten in ihre verdiente Sommerpause verabschieden könnten, wollten die DSV-Asse aber eben schon nochmal erleben.


Das gilt vor allem für Schempp. Mit vier Saisonsiegen war er als Medaillenfavorit zur WM nach Oslo gereist, wo er insgesamt allerdings enttäuschende Titelkämpfe erlebte. Zwar gewann der Schwabe mit der Mixed- und Männerstaffel jeweils Silber, die ersehnte Medaille in einem Einzelrennen hatte er bei der Rückreise jedoch nicht im Gepäck.

Noch zwei Chancen

Zwei Chancen bieten sich Schempp und Co. in Russland noch für einen Sieg. Am Samstag stehen zunächst die Verfolgungs-Rennen auf dem Programm, ehe am Sonntag mit dem Massenstart der kräftezehrende WM-Winter endgültig beendet wird.

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