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Wolfsburg bleibt ungeschlagen

Fußball-Bundesliga | 5. Spieltag

Der VfL Wolfsburg hat in der Fußball-Bundesliga den Sprung auf Platz 3 verpasst. Die Niedersachsen mussten sich zum Abschluss des fünften Spieltages mit einem 1:1 gegen die TSG Hoffenheim begnügen, sind aber unter ihrem neuen Trainer Oliver Glasner weiter ungeschlagen.

23.09.2019, Fußball-Bundesliga, VfL Wolfsburg - TSG Hoffenheim: Wolfsburgs Renato Steffen (l.) im Zweikampf mit Pavel Kaderabek.
Wolfsburgs Renato Steffen (l.) im Zweikampf mit Pavel Kaderabek
Quelle: Peter Steffen/dpa

VfL Wolfsburg - TSG Hoffenheim 1:1 (1:1)

Trotz phasenweise drückender Überlegenheit nach der Pause wollte den Wolfsburgern der Siegtreffer nicht gelingen. Am Ende hatten sie dann Glück, dass die TSG Hoffenheim nicht noch zuschlug, denn Baumgartner (81.) und Adamyan (88.) hatten Top-Chancen. Das Remis ging jedoch in Ordnung.

Eintracht Frankfurt - Borussia Dortmund 2:2 (1:1)

Borussia Dortmund hat den erhofften Sprung auf Tabellenplatz zwei der Fußball-Bundesliga verpasst und im Fernduell mit RB Leipzig und dem FC Bayern München wichtige Punkte eingebüßt.

Eintracht Frankfurts André Silva im Duell mit Borussia Dortmunds Mats Hummels
Eintracht Frankfurts André Silva im Duell mit Borussia Dortmunds Mats Hummels
Quelle: reuters/Kai Pfaffenbach

Der Vize-Meister kam am Sonntagabend nicht über ein 2:2 (1:1) bei Eintracht Frankfurt hinaus und ist damit hinter den Münchner Serienmeister auf Rang drei zurückgefallen. Vor 51.500 Zuschauern, darunter auch Bundestrainer Joachim Löw, trafen Axel Witsel (11. Minute) und Jadon Sancho (66.) für den BVB. Neuzugang André Silva (44.) und ein Eigentor von Thomas Delaney (88.) bescherten der Eintracht zweimal den Ausgleich.

Mit zehn Punkten befindet sich der BVB nach dem 5. Spieltag drei Zähler hinter Tabellenführer Leipzig und einen Punkt hinter dem FC Bayern. Die beiden Rivalen hatten am Samstag jeweils deutliche Siege eingefahren. Europa-League-Halbfinalist Frankfurt befindet sich vorübergehend auf Rang neun.

Bor. Mönchengladbach - Fortuna Düsseldorf 2:1 (0:1)

Borussia Mönchengladbach hat drei Tage nach der höchsten Europapokal-Heimpleite mit dem ersten Heimsieg seit acht Monaten mühsam Wiedergutmachung betrieben.

Gladbachs Alassane Plea (l.) führt gegen Düsseldorfs Kasim Adams den Ball.
Gladbachs Alassane Plea (l.) führt gegen Düsseldorfs Kasim Adams den Ball.
Quelle: dpa/Marius Becker

Beim 2:1 (0:1) im kleinen Rhein-Derby gegen Fortuna Düsseldorf stand das Team von Trainer Marco Rose lang erneut vor einer schmerzhaften Pleite. Der eingewechselte Marcus Thuram (74. Minute/87.) drehte am Sonntag mit einem Tor-Doppelpack für zumindest kämpferisch überzeugende Borussen aber nach dem frühen Rückstand durch Kasim Adams (6.) noch die Partie.

Damit endete vor 52.413 Zuschauern die Sieglos-Heimserie. Zuletzt hatte die Elf vom Niederrhein am 26. Januar gegen den FC Augsburg (2:0) gewonnen. Auch der Heim-Nimbus im S-Bahn-Duell blieb gewahrt - die bislang letzte Niederlage daheim gegen Düsseldorf liegt nunmehr 35 Jahre zurück. Dabei hätte Trainer-Urgestein Friedhelm Funkel mit einem Taktik-Kniff beinahe Erfolg gehabt.

Werder Bremen - RB Leipzig 0:3 (0:2)

RB Leipzig hat die Tabellenführung eindrucksvoll verteidigt. Die Sachsen gewannen am Samstagabend bei Werder Bremen mit 3:0 (2:0) und bleiben damit in der neuen Saison ungeschlagen.

Durch ihren ersten Bundesliga-Sieg in Bremen überhaupt konterte das Team von Trainer Julian Nagelsmann den klaren Erfolg von Bayern München gegen den 1. FC Köln am Nachmittag. Vor 40.550 Zuschauern erzielten Willi Orban (13. Minute), Marcel Sabitzer (35.) und Marcelo Saracchi (83.) die Treffer für den Champions-League-Teilnehmer.

Leipzig trumpfte in Bremen von Beginn an im Stile eines Spitzenteams der Fußball-Bundesliga auf. Obwohl in Nationalspieler Marcel Halstenberg und Stürmer Yussuf Poulsen zwei weitere Stammspieler passen mussten, hatten die Gäste die Partie stets im Griff. Die von großem Verletzungspech gebeutelten Bremer begannen zwar mutig und erspielten sich in den ersten zehn Minuten ein paar kleinere Chancen, die Leipziger ließen sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen.

FC Bayern München - 1. FC Köln 4:0 (1:0)

Der FC Bayern München hat seine Fans zum Auftakt des 186. Oktoberfestes in Feierlaune versetzt. Der deutsche Meister schenkte dem 1. FC Köln am Samstag in der Fußball-Bundesliga beim 4:0 (1:0) kräftig ein.

Bayern Münchens Ivan Perisic jubelt mit seinen Teamkollegen
Bayern Münchens Ivan Perisic jubelt mit seinen Teamkollegen
Quelle: dpa/Angelika Warmuth

Umjubelte Matchwinner vor 75.000 Zuschauern in der Allianz Arena waren Torjäger Robert Lewandowski nach den Saisontoren acht und neun (3./48. Minute) sowie Neuzugang Philippe Coutinho, der als Elfmeterschütze erstmals im Bayern-Trikot traf (62.).

Ivan Perisic (73.) erhöhte gegen eine Kölner Elf, die sich lange forsch wehrte, aber nach dem Platzverweis von Kingsley Ehizibue nach einer Notbremse gegen Coutinho (59.) in Unterzahl unterging. Coutinho (14.) und Joshua Kimmich (65.) hatten noch Pech mit Pfostenschüssen. Niko Kovac setzte wie beim 3:0 gegen Roter Stern Belgrad in der Champions League erneut auf Coutinho als Spielgestalter. Eine doppelte Zehner-Lösung im Mittelfeld mit Thomas Müller sei ihm «zu offensiv», hatte der Bayern-Coach gesagt. Müller saß auf der Bank und kam erst für Lewandowski auf den Platz, als das Spiel entschieden war (71.).

Bayer Leverkusen - Union Berlin 2:0 (2:0)

Bayer Leverkusen hat seine Torflaute beendet und Neuling Union Berlin die erste Auswärts-Niederlage seiner noch jungen Bundesliga-Geschichte zugefügt. Drei Tage nach der 1:2-Heimniederlage in der Champions League gegen Lok Moskau besiegte die Werkself die Köpenicker mit 2:0 (2:0) und schob sich wieder in die erweiterte Spitzengruppe der Tabelle. Die Berliner stehen mit vier Punkten noch vor den Abstiegsplätzen, waren nach dem vorherigen 1:1 in Augsburg im zweiten Bundesliga-Auswärtsspiel aber chancenlos.

Kevin Volland hatte Bayer mit dem ersten selbsterzielten Pflichtspiel-Treffer nach 321 Minuten in Führung gebracht (20.), Lucas Alario (25.) legte nach. Union zahlte derweil auch in anderer Hinsicht Lehrgeld: Sebastian Polter sah keine drei Minuten nach seiner Einwechslung Rot wegen groben Foulspiels. Es war der dritte Platzverweis für Union im fünften Bundesliga-Spiel.

Hertha BSC - SC Paderborn 2:1 (1:0)

Hertha BSC hat durch den ersten Saisonsieg einen kleinen Schritt aus der sportlichen Krise gemacht und den SC Paderborn ans Tabellenende befördert. Die Berliner setzten sich gegen die Ostwestfalen mit viel Mühe mit 2:1 (1:0) durch und verließen selbst den 18. Platz. Während die Hauptstädter im Kellerduell einen schmeichelhaften Premierenerfolg unter dem neuen Trainer Ante Covic feierten, ist Aufsteiger Paderborn von Coach Steffen Baumgart nach dem fünften Spieltag als einzige noch sieglose Mannschaft der Bundesliga nun Letzter.

Javairo Dilrosun (10. Minute) und Marius Wolf (52.) erzielten im Olympiastadion vor 43.588 Zuschauern die Treffer für die Berliner, die sich phasenweise sehr schwer taten. Ben Zolinski (54.) schaffte für die mutigen Paderborner nur noch das Tor zum Anschluss.

SC Freiburg - FC Augsburg 1:1 (1:1)

Nach dem besten Saisonstart der Club-Geschichte mischt der SC Freiburg weiter an der Spitze der Fußball-Bundesliga mit. Die Mannschaft von Trainer Christian Streich kam zwar nur zu einem 1:1 (1:1) gegen den FC Augsburg, war zwischendurch für ein paar Minuten aber sogar Tabellenführer.

Gegen das Team von Martin Schmidt brachte Lucas Höler (23. Minute) die Gastgeber in Führung. Ausgerechnet der Ex-Freiburger Florian Niederlechner glich in der hart umkämpften Partie aus (39.). Nicolas Höfler und Nils Petersen trafen in der Schlussphase noch den Pfosten des Augsburger Gehäuses.

Vor 23.800 Zuschauern im Schwarzwald-Stadion bescherten die Breisgauer ihrem scheidenden Präsidenten Fritz Keller, der am Freitag in Frankfurt/Main zum DFB-Boss gewählt werden soll, ein Remis als Abschiedsgeschenk. Zehn Punkte nach fünf Spieltagen - so gut stand der Sport-Club noch nie da.

FC Schalke 04 - FSV Mainz 05 2:1 (1:0)

Der FC Schalke 04 hat seine kleine Siegesserie dank Amine Harit ausgebaut und den möglichen Sprung an die Tabellenspitze nur knapp verpasst. Die Mannschaft von Trainer David Wagner gewann am Freitagabend mit 2:1 (1:0) gegen Lieblingsgegner FSV Mainz 05 und landete den dritten Erfolg nacheinander.

Aaron Martin (r) und Schalkes Daniel Caligiuri
Aaron Martin (r) und Schalkes Daniel Caligiuri
Quelle: ap

Suat Serdar brachte Schalke vor 58 687 Zuschauern in der Arena gegen seinen ehemaligen Club aus Rheinhessen in der 36. Minute in Führung. Nach dem Ausgleich des nur vier Minuten zuvor eingewechselten Karim Onisiwo (75.) sorgte Harit (89.) kurz vor Schluss für königsblauen Jubel.

Um zumindest für knapp 20 Stunden die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga zu übernehmen, fehlten den Königsblauen am Ende zwei Tore. Immerhin reichte es für den Sprung auf Platz zwei und damit den Rang vor Borussia Dortmund. Die schwachen Mainzer stecken nach der saisonübergreifend zehnten Niederlage in elf Auswärtsspielen im Tabellen-Keller fest und sind auf Schalke seit Mai 2011 sieglos.

Quelle: dpa/SID

Die Spiele im Liveticker

Sa, 01.10.2022
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Werder Bremen
-:-
Borussia Mönchengladbach
M'gladbach
BMG
Sp.S.U.N.ToreDiff.Pkt.
1FC Bayern MünchenFC Bayern MünchenFC BayernFCB11006:153
2SC FreiburgSC FreiburgFreiburgSCF11004:043
31. FC Köln1. FC KölnKölnKOE11003:123
31. FC Union Berlin1. FC Union BerlinUnion BerlinFCU11003:123
3Borussia MönchengladbachBorussia MönchengladbachM'gladbachBMG11003:123
61. FSV Mainz 051. FSV Mainz 05Mainz 05M0511002:113
7Borussia DortmundBorussia DortmundDortmundBVB11001:013
8VfL WolfsburgVfL WolfsburgWolfsburgWOB10102:201
8Werder BremenWerder BremenWerderSVW10102:201
10RB LeipzigRB LeipzigRB LeipzigRBL10101:101
10VfB StuttgartVfB StuttgartStuttgartVFB10101:101
12VfL BochumVfL BochumBochumBOC10011:2-10
13Bayer 04 LeverkusenBayer 04 LeverkusenLeverkusenB0410010:1-10
141899 Hoffenheim1899 HoffenheimHoffenheimTSG10011:3-20
14FC Schalke 04FC Schalke 04SchalkeS0410011:3-20
14Hertha BSCHertha BSCHertha BSCBSC10011:3-20
17FC AugsburgFC AugsburgAugsburgFCA10010:4-40
18Eintracht FrankfurtEintracht FrankfurtFrankfurtSGE10011:6-50
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