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Werder gelingt Befreiungsschlag

Bundesliga: Der 26. Spieltag

Zum Abschluss des 26. Spieltages ist Werder Bremen ein Befreiungsschlag im Abstiegskampf gelungen. Die Hanseaten besiegten den 1.FC Köln mit 3:1 (1:0).

Spielszene Bremen gegen Köln
Quelle: dpa

Werder Bremen - 1. FC Köln 3:1 (1:0)

Mit einem 3:1 (1:0)-Sieg über den 1. FC Köln hat Werder Bremen die Abstiegszone in der Bundesliga weiter hinter sich gelassen. Bei den Domstädtern schwinden nach der Niederlage im Kellerduell dagegen die Hoffnungen, den Klassenerhalt doch noch zu schaffen.

Milos Velkovic (33. Minute), Milot Rashica (58.) und Maximilian Eggestein (90.) erzielten am Montagabend vor 41 500 Zuschauern die Bremer Tore. Für den FC hatte der Japaner Yuya Osako (53.) zwischenzeitlich ausgleichen können. Werder gewann damit erstmals seit dem 5. November 2011 wieder ein Bundesliga-Spiel gegen die Rheinländer.

Borussia Dortmund - Eintracht Frankfurt 3:2 (1:0)

Nur drei Tage nach dem dürftigen Auftritt gegen Salzburg (1:2) gelang dem Team von Trainer Peter Stöger mit dem am Ende dramatischen 3:2 (1:0) gegen Tabellennachbarn Eintracht Frankfurt ein wichtiger Schritt in Richtung Champions League. Die besonders in der ersten Halbzeit schwache Eintracht verlor ihr drittes Auswärtsspiel in Serie.

Vor 81 360 Zuschauern im ausverkauften Signal Iduna Park erzielten das erste BVB-Tor die Frankfurter selbst. Russ (12.) grätschte den Ball unglücklich über die Linie. Den Ausgleich durch Jovic (75.) konterte Joker Batshuayi nur zwei Minuten später. Nach dem 2:2 in der Nachspielzeit (90. +1) durch Danny Blum bescherte traf der Belgier Batshuayi erneut und bescherte seinem Team mit einem Drehschuss doch noch das Happy End (90 +4).

VfB Stuttgart - Leipzig 0:0

Im ersten Sonntagsspiel hat Vizemeister RB Leipzig den formstarken VfB Stuttgart vor 53.548 Zuschauern in der Mercedes-Benz-Arena nicht besiegen können und wichtige drei Punkte im Kampf um die Champions-League-Ränge verpasst. Bei den unter Trainer Tayfun Korkut weiter unbesiegten Schwaben kamen die Leipziger nicht über ein 0:0 hinaus.

Mit ihrem vierten Bundesliga-Spiel in Serie ohne Sieg stellten die Sachsen ihren Negativrekord im Oberhaus ein und verharren weiter auf dem sechsten Tabellenplatz. Die Gastgeber dagegen vergrößerten ihren Abstand auf den Relegationsplatz sogar auf neun Punkte und müssen sich immer weniger Sorgen um den angepeilten Klassenverbleib machen.

FC Bayern - Hamburger SV 6:0 (3:0)

Bayern
Thomas Müller (r.) und Robert Lewandowski. Quelle: reuters

Franck Ribery (8.) und Robert Lewandowski (12./18.) stellten die Weichen gegen einen desolaten HSV frühzeitig auf Sieg. Zwei Tage nach der Trennung vom Vorstandsvorsitzenden Heribert Bruchhagen und Sportdirektor Jens Todt präsentierten sich die Hamburger wie ein Zweitligist.

Nach dem Wechsel legten Arjen Robben (55.), Ribery (81.) und Lewandowski (90./Foulelfmeter) nach. Für Lewandowski waren es die Saisontore 21 bis 23, der Pole hat damit fünf Treffer mehr auf dem Konto als die gesamte Mannschaft des HSV. Dabei hatte er seinen ersten Elfmeter übers Tor geschossen (86.).

Bayer Leverkusen - Borussia M'gladbach 2:0 (1:0)

Bayer Leverkusen hat seinen Heimfluch erfolgreich bekämpft. Nach zuletzt zwei Heimpleiten in Folge und schon drei Niederlagen in der BayArena 2018 setzte sich die Werkself im Derby gegen Borussia Mönchengladbach mit 2:0 (1:0) durch. Der Argentinier Lucas Alario (39.) und Julian Brandt (90.+3) trafen zum Dreier für die Leverkusener, die weiterhin gute Chancen auf eine Champions-League-Teilnahme haben.

Dagegen mussten die Fohlen einen weiteren Rückschlag hinnehmen, die Europacupränge geraten allmählich aus dem Blickfeld.

In der Anfangsphase neutralisierten sich beide Teams, ehe Bayer gegen Ende der ersten Hälfte besser wurde. Das Ausweichen Baileys auf die rechte Außenbahn erwies sich als gute taktische Marschroute von Bayer-Coach Heiko Herrlich. Der Mann aus der Karibik war nun mit seinen Dribblings noch gefährlicher.

Die Borussia versuchte zwar, in der Offensive Akzente zu setzen, doch meistens verpufften die Bemühungen. In der 89.Minute verhinderte Bayer-Keeper Bernd Leno mit einer Glanztat ein Eigentor.

Hoffenheim - Wolfsburg 3:0 (1:0)

Die Abstiegsangst geht auch beim VfL Wolfsburg um. Die Niedersachsen unterlagen bei 1899 Hoffenheim 0:3 (0:1) und blieben auch im dritten Spiel unter dem neuen Trainer Bruno Labbadia sieglos. Wolfsburg ist punktgleich mit dem FSV Mainz 05, der auf dem Relegationsplatz liegt.

Die Hoffenheimer haben die Europacupplätze weiter im Visier. Die Treffer erzielten Nico Schulz (18.), Serge Gnabry (77.) und Josuha Guilavogui (80.,Eigentor).

Hannover - FC Augsburg 1:3 / Hertha - Freiburg 0:0

Der FC Augsburg dürfte nach einem 3:1 (2:1) bei Aufsteiger Hannover 96 den Klassenerhalt sicher haben. Michael Gregoritsch (26./83.) mit seinen Saisontoren zehn und elf und Gojko Kacar (45.+2) trafen für die Gäste. Salif Sane hatte zwischenzeitlich ausgeglichen (37.).

Hertha BSC und der SC Freiburg trennten sich unterdessen in einem schwachen Spiel torlos.

Mainz 05 - Schalke 04 0:1 (0:0)

Der FC Schalke 04 hat seine Ambitionen auf die Champions League untermauert und die Abstiegssorgen des FSV Mainz 05 verschärft. Der Tabellenzweite feierte einen 1:0 (1:0)-Sieg bei den Rheinhessen. Die Partie begann mit sechsminütiger Verspätung, nachdem die Gäste-Fans mit einem Pyro-Feuerwerk das Stadion eingenebelt hatten. Dabei wurden nach Angaben der Polizei mehrere Personen verletzt. Als die Sicht wieder klar war, bekamen die Zuschauer zunächst nur magere Fußball-Kost geboten.

Nach dem Wechsel war mehr Feuer in der Partie. Den besseren Start erwischten die Mainzer, doch Daniel Brosinski (48.) vergab freistehend die mögliche Führung. Die fiel dann auf der anderen Seite, als Daniel Caligiuri nach einem feinen Solo den Ball aus rund 20 Metern ins Eck schlenzte. Mainz schüttelte sich aber nur kurz und drängte mit Macht auf den Ausgleich, den Fährmann zweimal gegen Suat Serdar (65./68.) und bei einem Schuss des eingewechselten Levin Öztunali (84.) verhinderte.

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