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Werder siegt - darf Nouri weitermachen?

Sport - Werder siegt - darf Nouri weitermachen?

Werder Bremens Aufsichtsratsvorsitzender Marco Bode äußert sich zu Gerüchten und Personalien um die aktuelle Trainerfrage bei Werder.

Beitragslänge:
3 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 24.09.2017, 00:00

Der kriselnde Bundesligist Werder Bremen hat mit späten Toren gegen den VfL Wolfsburg den ersten Saisonsieg gefeiert. Lennart Thy und Theodor Gebre Selassie bescherten Werder unter Interimscoach Alexander Nouri einen 2:1 (0:0)-Erfolg. Dieser darf sich Hoffnungen auf eine Weiterbeschäftigung machen.

"Ja, es kann sein, dass Alexander Nouri gegen Darmstadt noch eine Chance hat", erklärte  Aufsichsrats-Chef Marco Bode nach dem Spiel: "Dass muss aber nicht so sein", ergänzte Bode. Noch sei keine Entscheidung gefallen. Nouri sei "Teil unserer Überlegungen",  sagte Bode im aktuellen sporstudio.

Laut Sportdirektor Frank Baumann ist zudem völlig unklar, bis wann eine Entscheidung fallen wird. "Offen ist, wer es wird und bis wann wir das entschieden haben", sagte Baumann. Das nächste Training der Werder-Profis ist erst für Dienstag angesetzt. Ob Nouri dieses erneut leiten werde, sei noch nicht entscheiden, so Baumann: "Das kann ich
jetzt noch nicht sagen."

Nouris Mannschaft war am Samstagabend vor 40.153 Zuschauern das klar bessere Team und belohnte sich mit den späten Toren von Thy (85. Minute) und Gebre Selassie (90.+1). Wolfsburg war durch ein Eigentor von Robert Bauer (69.) glücklich in Führung gegangen.

Durch die ersten drei Punkte der Spielzeit verließ Werder die Abstiegsränge der Tabelle. Die seit vier Spielen sieglosen Wolfsburger stehen mit fünf Punkten aus fünf Spielen deutlich schlechter da als erhofft.

Wölfe ohne Biss

Während die Zukunft von Nouri auf der Trainerbank weiter unklar ist, zeigten seine Spieler von Beginn, dass die Zwischenlösung durchaus weitere Bewährungschancen verdient hätte. Der an der Seitenlinie mindestens genauso wie seine Spieler engagierte Interimscoach beobachtete eine druckvolle Partie Bremens mit zahlreichen Chancen.

Defensiv stand Werder gegen die biederen Wolfsburger zumeist sicher. Das unglückliche Eigentor Bauers war die erste wirklich gefährliche Szene für das erneut von Jaroslav Drobny gehütete Bremer Tor. Im ersten Durchgang hatte der VfL nicht eine echte Torchance. Auch nach dem Wechsel spielte Wolfsburg nicht viel besser und wurde durch die späten Gegentore Werders bestraft.

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