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RB Leipzig - Hertha BSC 6:0

Bundesliga, 6. Spieltag | Hertha chancenlos bei Leipzigs 6-Tore-Gala

von Martin Schneider

RB Leipzig hat mit Hertha BSC keine Probleme und macht den ersten Schritt zur Korrektur des Fehlstarts in der Bundesliga. Der Vizemeister gewinnt mit 6:0 und holt im sechsten Spiel den zweiten Sieg.

Videolänge:
6 min
Datum:
27.09.2021
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 30.06.2025, in Deutschland

Nach dem Stolperstart mit nur einem Sieg drehte Leipzig-Trainer Jesse Marsch vor 23.500 Zuschauern fast alles auf links. Neuer Rasen, neue Taktik, neuer Stürmer. Vor allem die Rückkehr zur unter Vorgänger Julian Nagelsmann praktizierten Dreierkette verlieh dem Leipziger Spiel mehr Sicherheit und Stabilität.

Hertha fand offensiv kaum statt

Emil Forsberg hätte schon nach drei Minuten für den ersten Dämpfer sorgen können. Doch nach einem kapitalen Patzer von Hertha-Torwart Alexander Schwolow beim Herauslaufen traf der Schuss des Schweden aufs leere Tor nur den Kopf von Marton Dardai. Die Aktion zeigte allerdings, was die Zuschauer an diesem Nachmittag erwarten würde: Enorm pressende und ballsichere Leipziger sowie eine Berliner Mannschaft, bei der vom Selbstvertrauen von zuletzt zwei Siegen nacheinander wenig zu spüren war.

So fand sich Christopher Nkunku nach einem langen Ball von Lukas Klostermann, den Yussuf Poulsen geistesgegenwärtig passieren ließ, vor Schwolow wieder und musste den Ball nur über den Berliner Keeper lupfen (16. Minute). Beim zweiten Tor bedankte sich der von Amadou Haidara geschickte Nkunku mit einem Querpass auf Poulsen (23.). Hertha fand offensiv nicht wirklich statt, hatte unheimliche Probleme im eigenen Spielaufbau. Das dritte Leipziger Tor war praktisch nur eine Frage der Zeit, der Präzision – und des Videobeweises. Erst traf Forsberg (34.) die Latte, dann wurde Klostermanns (36.) Treffer vom Kölner Keller wegen Abseits aberkannt. Beim Tor von Nordi Mukiele (45.+3), der von einem wunderbar langen Angeliño-Freistoß bedienten wurde, hatte selbst der Referee am Bildschirm keine Einwände.

Hertha-Trainer Pal Dardai reagierte in der Halbzeit auf das Fiasko und stellte in der Abwehr von einer Dreier- auf eine Viererkette um. Zudem brachte der Ungar Dennis Jastrzembski als Linksaußen, der den Ex-Leipziger Davie Selke mit Flanken füttern sollte. Dazu brauchte Hertha allerdings den Ball und das war zunächst noch immer ein Problem. So schickte Dardai (50.) mit einem unglaublichen Fehlpass Nkunku auf die Reise, der jedoch gnädigerweise über den Kasten schoss. Auch Mukieles Schuss (53.) landete über dem Tor, nachdem sich RB wie im Training durch den Hertha-Strafraum kombinieren durfte.

Nkunku überragt

Wenn es schnell wurde, war Hertha hilflos. Poulsen schickte Nkunku in den Berliner Strafraum und genau dort packte Nationalspieler Niklas Stark eine Grätsche aus. Forsberg verwandelte den fälligen Elfmeter problemlos (60.). Dann schaltete Marsch schon in den Brügge-Modus und nahm Poulsen, Forsberg sowie Kevin Kampl vom Platz. RB ließ trotzdem nicht nach, allen voran Nkunku. Der Franzose zirkelte einen Freistoß aus 18 Metern genau in den Winkel (70.), sieben Minuten später legte Haidara nach (77.).

Die Startaufstellungen:

RB Leipzig: 1 Gulacsi – 32 Gvardiol, 4 Orban, 16 Klostermann – 3 Angelino, 44 Kampl, 8 Haidara, 22 Mukiele, 10 Forsberg, 18 Nkunku – 9 Poulsen

Trainer: Jesse Marsch

Hertha BSC: 1 Schwolow – 31 Dardai, 5 Stark, 29 Tousart – 22 Plattenhardt, 18 Ascacibar, 6 Darida, 42 Zeefuik, 10 Ekkelenkamp, 8 Serdar – 7 Selke

Trainer: Pal Dardai

Schiedsrichter: Sascha Stegemann (Niederkassel)

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