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ManCity: Keine Angst vor den Königlichen

Kevin de Bruyne (li.) und Manuel Pellegrini von Manchester City

Sport - ManCity: Keine Angst vor den Königlichen

Offensiv und aggressiv werde man das Halbfinal-Hinspiel in der Champions League gegen Real Madrid angehen, sagt City-Trainer Manuel Pellegrini. Der Gegner kann wohl auf seinen Superstar bauen.

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Auf dem Weg ins Finale kann Real Madrid nur noch von Manchester City gestoppt werden. Beide Teams geben sich vor dem ersten Halbfinal-Hinspiel der Champions League am Dienstag in England siegessicher.


Nur zu gerne würde Manuel Pellegrini seinem Ex-Klub Real Madrid den Einzug ins Champions-League-Finale verderben. "Wir haben den Gegner, den wir haben wollten. Wir werden rausgehen, um zu attackieren", sagte der Trainer von Manchester City vor dem Halbfinale der beiden Fußball-Schwergewichte in der Königsklasse am Dienstag (20.45 Uhr/zdfsport.de-Liveticker). Während die Engländer erstmals überhaupt die Chance auf das Endspiel am 28. Mai in Mailand haben, geht es für Real um die 14. Teilnahme der Klubgeschichte.

Wiedersehen mit Ronaldo

Dabei dürfen die Spanier wohl auch wieder auf die Dienste von Cristiano Ronaldo hoffen. Nachdem der Superstar am Samstag gegen Rayo Vallecano (3:2) verletzt pausiert hatte, trainierte er am Sonntag ohne Probleme mit dem Team. "Natürlich hätte ich ihn gerne in meiner Mannschaft, er ist ein großartiger Spieler", sagte Pellegrini. Beide kennen sich aus der gemeinsamen Zeit in Madrid. Der Chilene Pellegrini war von 2009 bis 2010 Trainer bei Real, wurde nach einer schwachen Saison mit dem bitteren Champions-League-Aus im Achtelfinale gegen Außenseiter Olympique Lyon aber rasch wieder entlassen.

Nun will Pellegrini mit ManCity ins Endspiel, nachdem sich der Tabellendritte der Premier League im Viertelfinale bereits gegen Paris St. Germain durchgesetzt hat. "Es treffen zwei Mannschaften mit großartigen Spielern aufeinander. Aber Real Madrid hat den Vorteil, dass sie das Rückspiel zu Hause haben", sagte Pellegrini. Und das wollen die Königlichen nutzen. "Der Schlüssel wird es sein, dass wir auswärts ein Tor schießen und keins kassieren. Zu Hause sind wir dann sehr stark", meinte der Waliser Gareth Bale. Im Viertelfinale hatte dieser Plan nicht funktioniert und Real mit Trainer Zinedine Zidane unterlag zunächst überraschend mit 0:2 beim VfL Wolfsburg. Dank Ronaldos Dreierpack im Rückspiel im Estadio Santiago Bernabeu reichte es nach einem 3:0 trotzdem noch für das Weiterkommen.

Bales' Rückkehr

"In solchen großen Spielen mit zwei Topteams gibt es keine Favoriten. Wir gehen aber sehr selbstbewusst in das Spiel", sagte Bale. Der 26-Jährige tritt erstmals seit seinem Rekordtransfer für geschätzte 100 Millionen Euro vor knapp drei Jahren von Tottenham nach Madrid wieder in England an: "Es wird großartig, zurückzukehren. Ich habe es immer geliebt, in der Premier League zu spielen, und schaue mir die Spiele auch jetzt noch an."

Wesentlich unangenehmer dürfte die Rückkehr für Ronaldo werden. Der 31-Jährige gewann mit Citys verhasstem Stadtrivalen Manchester United einst dreimal die Premier und einmal die Champions League. Der Portugiese dürfte mit einem gellenden Pfeifkonzert begrüßt werden.

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